Volkstheater Vienna – Schedule, Program & Tickets

Volkstheater

Since the Viennese Volktheater (then to distinguish it from other national platforms of the Dual Monarchy under the name Deutsches Volkstheater) was founded in 1889, the Viennese theater scene is still divided sharply by stalls: the Burgtheater is about reserved as an imperial private theater of the aristocracy. There is increasing the over voices calling for a German folk theater as decidedly bourgeois, even folk pictorial counterpart to the Court Theatre. There should be played alongside popular plays mainly classical and modern dramas ...
12
Th 19:30
Peer Gynt
1902 erlebte Henrik Ibsens „dramatisches Gedicht“ Peer Gynt am Wiener Volkstheater seine deutschsprachige Erstaufführung. Auf derselben Bühne wird das Stück nun von Viktor Bodó inszeniert – als letzte Premiere, bevor das Volkstheater saniert wird und der Spielbetrieb in die Halle E übersiedelt.
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Illustration: Valerie Tiefenbacher
Wo gibt es denn noch einen guten Menschen? Diese Frage lässt drei Götter durch die Welt wandern und nach Sezuan gelangen. Dort finden sie Unterkunft bei Shen Te. „Wie soll ich gut sein, wo alles so teuer ist?“, fragt sie die drei Entrückten, doch diese antworten postwendend: „In das Wirtschaftliche können wir uns leider nicht mischen.“
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„Wenn dies ein Theatertext wäre, müsste er mit den folgenden Worten beginnen: Ein Vater und ein Sohn befinden sich in einigen Metern Abstand zueinander in einem großen, weitläufigen und leeren Raum …“
Dieses Szenario eröffnet Édouard Louis’ jüngste autobiografische Auseinandersetzung mit seinem Vater, in der er gleichsam Abbitte leistet für die wütenden Angriffe fünf Jahre zuvor. Da hatte Louis in seinem vielbeachteten Debütroman Das Ende von Eddy so ziemlich alles attackiert, was ihm qua Geburt umgehängt wurde: Herkunft, Milieu, Werte.
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„Wenn dies ein Theatertext wäre, müsste er mit den folgenden Worten beginnen: Ein Vater und ein Sohn befinden sich in einigen Metern Abstand zueinander in einem großen, weitläufigen und leeren Raum …“
Dieses Szenario eröffnet Édouard Louis’ jüngste autobiografische Auseinandersetzung mit seinem Vater, in der er gleichsam Abbitte leistet für die wütenden Angriffe fünf Jahre zuvor. Da hatte Louis in seinem vielbeachteten Debütroman Das Ende von Eddy so ziemlich alles attackiert, was ihm qua Geburt umgehängt wurde: Herkunft, Milieu, Werte.
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Wo gibt es denn noch einen guten Menschen? Diese Frage lässt drei Götter durch die Welt wandern und nach Sezuan gelangen. Dort finden sie Unterkunft bei Shen Te. „Wie soll ich gut sein, wo alles so teuer ist?“, fragt sie die drei Entrückten, doch diese antworten postwendend: „In das Wirtschaftliche können wir uns leider nicht mischen.“
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1902 erlebte Henrik Ibsens „dramatisches Gedicht“ Peer Gynt am Wiener Volkstheater seine deutschsprachige Erstaufführung. Auf derselben Bühne wird das Stück nun von Viktor Bodó inszeniert – als letzte Premiere, bevor das Volkstheater saniert wird und der Spielbetrieb in die Halle E übersiedelt.
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Wo gibt es denn noch einen guten Menschen? Diese Frage lässt drei Götter durch die Welt wandern und nach Sezuan gelangen. Dort finden sie Unterkunft bei Shen Te. „Wie soll ich gut sein, wo alles so teuer ist?“, fragt sie die drei Entrückten, doch diese antworten postwendend: „In das Wirtschaftliche können wir uns leider nicht mischen.“
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„Wenn dies ein Theatertext wäre, müsste er mit den folgenden Worten beginnen: Ein Vater und ein Sohn befinden sich in einigen Metern Abstand zueinander in einem großen, weitläufigen und leeren Raum …“
Dieses Szenario eröffnet Édouard Louis’ jüngste autobiografische Auseinandersetzung mit seinem Vater, in der er gleichsam Abbitte leistet für die wütenden Angriffe fünf Jahre zuvor. Da hatte Louis in seinem vielbeachteten Debütroman Das Ende von Eddy so ziemlich alles attackiert, was ihm qua Geburt umgehängt wurde: Herkunft, Milieu, Werte.
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Dem Paar, das am längsten durchhält, winkt ein Geldpreis. Aber ist das schon Grund genug, sich über Wochen auf einer Tanzfläche neugierigen Blicken hinzugeben – dem Voyeurismus derer, die nur auf das Scheitern warten?
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1902 erlebte Henrik Ibsens „dramatisches Gedicht“ Peer Gynt am Wiener Volkstheater seine deutschsprachige Erstaufführung. Auf derselben Bühne wird das Stück nun von Viktor Bodó inszeniert – als letzte Premiere, bevor das Volkstheater saniert wird und der Spielbetrieb in die Halle E übersiedelt.
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1902 erlebte Henrik Ibsens „dramatisches Gedicht“ Peer Gynt am Wiener Volkstheater seine deutschsprachige Erstaufführung. Auf derselben Bühne wird das Stück nun von Viktor Bodó inszeniert – als letzte Premiere, bevor das Volkstheater saniert wird und der Spielbetrieb in die Halle E übersiedelt.
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1902 erlebte Henrik Ibsens „dramatisches Gedicht“ Peer Gynt am Wiener Volkstheater seine deutschsprachige Erstaufführung. Auf derselben Bühne wird das Stück nun von Viktor Bodó inszeniert – als letzte Premiere, bevor das Volkstheater saniert wird und der Spielbetrieb in die Halle E übersiedelt.
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Wo gibt es denn noch einen guten Menschen? Diese Frage lässt drei Götter durch die Welt wandern und nach Sezuan gelangen. Dort finden sie Unterkunft bei Shen Te. „Wie soll ich gut sein, wo alles so teuer ist?“, fragt sie die drei Entrückten, doch diese antworten postwendend: „In das Wirtschaftliche können wir uns leider nicht mischen.“
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Ein Psychiater, der seine Patienten mittels einer Nasenzange im Kreis führt, ein tyrannisches Familienoberhaupt, das seiner Familie ihr Erbe vorenthält, ein Schriftsteller, der wahllos Passant/innen ohrfeigt und eine Weltfirma, die heimtückisch destruktive Objekte herstellt, treten auf in einer Komödie der Wut.
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Dem Paar, das am längsten durchhält, winkt ein Geldpreis. Aber ist das schon Grund genug, sich über Wochen auf einer Tanzfläche neugierigen Blicken hinzugeben – dem Voyeurismus derer, die nur auf das Scheitern warten?
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Wo gibt es denn noch einen guten Menschen? Diese Frage lässt drei Götter durch die Welt wandern und nach Sezuan gelangen. Dort finden sie Unterkunft bei Shen Te. „Wie soll ich gut sein, wo alles so teuer ist?“, fragt sie die drei Entrückten, doch diese antworten postwendend: „In das Wirtschaftliche können wir uns leider nicht mischen.“
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Aufhängen sollte man sie! Galgen her für das Gesindel! Da ist man eine Seele von Mensch und lässt die Halunken ins Haus und gibt ihnen Brot und Käse und einen Platz zum Schlafen, und dann zünden sie einem das Dach überm Kopf an!
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