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Festspiele Stockerau

Anlässlich des 70. Jubiläums der Stadterhebung im Jahr 1963 wurde erstmals auf dem Platz vor der barocken Stadtpfarrkirche in Stockerau Theater gespielt: Otto Kroneder initiierte die Aufführung des Dramas „Gajus Gracchus“ des Stockerauer Dichters Bruno Kühnl (1897-1961).

Aufgrund des großen Interesses wurden ab dem Jahr 1964 unter der Intendanz Otto Kroneders sieben weitere Produktionen gespielt. Dieses Jahr gilt daher als der eigentliche Beginn der regelmäßigen Festspieltätigkeit. Nach Kronders tragischem Tod leitete Jürgen Wilke 27 Jahre lang die Geschicke der Stockerauer Festspiele. In diese Zeit fallen zahlreiche Shakespeare-Aufführungen, aber auch G. B. Shaws „Helden“, um nur einige zu nennen.

Ab 1998 war Alfons Haider Intendant. Mit ihm hielt das Musical auf der Bühne vor der Stadtpfarrkirche Einzug. Mit „A Chorus Line“ wurde 2012 ein fulminanter Schlussakkord unter die Musicalära gesetzt.

Mit der Spielsaison 2013 übernahm Zeno Stanek die Intendanz und kehrte mit der von der Kritik gefeierten Produktion „Der Besuch der Alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt mit Anne Bennent in der Hauptrolle zum Sprechtheater zurück. Er band nicht nur verstärkt die Festspielstadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner in das Programm ein, er ergänzte das Theaterprogramm auch um die anspruchsvolle Musikleiste querfeld1 mit den großen Sommernachtskonzerten auf der Festspielbühne und einer Reihe von Konzerten von professionellen Nachwuchsgruppen bei freiem Eintritt in diversen Gastronomielokalen der Stadt.

Das neue Konzept konnte im Jubiläumsjahr 2014 (50 Jahre Festspiele) mit der vielversprechenden Bühnenversion von „Einer flog über das Kuckucksnest“ fortgesetzt werden und fand begleitet von Aperitifkonzerten von jungen Talenten und prominenten Sommernachtskonzerten auf der Festspielbühne Anklang bei einem begeisterten Publikum.

Mit „Don Camillo und Peppone“ haben sich die Festspiele Stockerau 2015 mit 24 ausverkauften Vorstellungen als Sprechtheater im Theaterfest NÖ vollends etabliert. Sogar die barocke Stadtpfarrkirche öffnete ihre Pforten für Aperitifkonzerte und die Festspielbühne für hochkarätige Sommernachtsprogramme.

Ein mehr als erfreuliches Resümee konnte Intendant Zeno Stanek angesichts hervorragender Auslastungszahlen auch 2016 ziehen: Die Festspiele Stockerau erwiesen sich mit „Der Diener zweier Herren“ (Carlo Goldoni) und einem bunten Rahmenprogramm auf hohem künstlerischen Niveau als fixer und wichtiger Bestandteil der kulturellen Vielfalt in Niederösterreich.

Zuletzt bescherte im Jahrhundertsommer 2017 die Festspielproduktion LUMPAZI Vagabundus allen eine erfolgreiche Saison. Die zeitgemäße Umsetzung des Klassikers des Alt-Wiener Volkstheaters wurde sehr wohlwollend aufgenommen, der satirisch-böse Humor von Nestroy kam auch dank aktueller Couplettexte eindringlich über die Rampe.
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Fr 19:30
Der Floh im Ohr

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