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Reigen

Datum:

Uhrzeit:

Preisklasse:

Ort:

04.10.2022 , Dienstag

19:30 

B

Bühne Baden, Stadttheater,Theaterplatz 7, A - 2500 Baden

In der Liebe zeigen sich Wahrheiten, die sonst verborgen bleiben. Intime Beziehungen offen baren nicht nur Gefühle, sondern auch Machtverhältnisse und soziale Grenzen ...

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Artikelname Preis Menge
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*Alle Preise inkl. MwSt und zzgl.
Zur Aufschlüsselung des Gesamtpreises siehe Preisklasse B
Ein Gastspiel des Landestheaters Niederösterreich
Eine Koproduktion mit den Salzkammergut Festwochen Gmunden

In der Liebe zeigen sich Wahrheiten, die sonst verborgen bleiben. Intime Beziehungen offen baren nicht nur Gefühle, sondern auch Machtverhältnisse und soziale Grenzen. In Arthur Schnitzlers „Reigen“ begegnen sich die Liebenden nur für die wenigen Minuten vor und nach dem Liebesakt, daraus entsteht ein ganzes Gesellschaftspanorama.

Handlung

Alle Figuren sind zugleich Verführer*innen und Verführte, Spieler*innen und Ausgetrickste. Aber es gelten nicht für alle dieselben Regeln. Dominanzdenken, Narzissmus und der Kampf der Geschlechter überschatten das Liebesgeflüster. In den Momenten der Lust zeigen sich plötzlich menschliche Abgründe, nach der Vereinigung wird das Trennende zelebriert. Und kurz nachdem die eine sich gerade ihre Kleider wieder angezogen hat und der andere dem Wunsch nach Treue Ausdruck verlieh, folgt das Stück einem der Partner*innen zum nächsten Rendezvous.
Über das Stück

Der Wiener Schriftsteller und Arzt Arthur Schnitzler konnte aus reicher Lebenserfahrung schöpfen, als er in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts, ab 1896, am „ Reigen“ arbeitete. Über 20 Jahre später, 1920, fand in Berlin die Uraufführung statt und löste aufgrund der freizügigen Szenen einen heftigen Theaterskandal und gleichzeitig eine breite Debatte über die Freiheit der Kunst aus. Nahe an Sigmund Freuds psychoanalytischen Erkenntnissen porträtierte Arthur Schnitzler die Menschen seiner Zeit als „Sinneswesen“, getrieben von Lebenslust und Todessehnsucht. Der Salzburger Regisseur Franz-Xaver Mayr, der unter anderem am Burg theater und am Schauspiel Bochum arbeitete, ist für einen präzisen Umgang mit Sprache und für eine starke Bild-Ästhetik bekannt. In seiner Inszenierung erforscht er mit seinem Ensemble in Zeiten von #metoo und fluider Geschlechtlichkeit die Widersprüchlichkeit unserer Gegenwart. Welchen gesellschaftlichen Rollenzuschreibungen sind wir ausgesetzt? Und wie frei sind wir heute angesichts von uneingeschränkter Partnerwahl?
Besetzung

Franz-Xaver Mayr, Inszenierung
Korbinian Schmidt, Bühne und Kostüme
Luiza Schulz Vazquez, Musik
Julia Engelmayer, Dramaturgie
Hans Mrak, Dramaturgie
Johanna Sophia Baader
Tim Breyvogel
Marthe Lola Deutschmann
Dorothee Hartinger
Sebastian Wendelin
Patricia Falk
Anna Golde
Jonas Graber
Nikolaus Lessky
Riccardo Pallotta
Luisa Schwab
Helena Vogel
Nora Wahl



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