Konzerte im Stephansdom - Spielplan, Programm & Tickets kaufen

Konzerte im Stephansdom

Der Stephansdom und die Komponisten J. Haydn und W. A. Mozart

Franz Joseph Haydn
Joseph Haydn kam 1740 als Kapellknabe an den Stephansdom, an dem er neun Jahre als Kapellknabe blieb, davon die letzten vier gleichzeitig mit seinem Bruder Michael. Nach dem Einsetzen des Stimmbruchs musste er den Dom verlassen und war einige Zeit als freischaffender Künstler tätig, bis er in die Dienste der Familie Esterhazy eintrat. 1760 heiratete Haydn im Stephansdom seine Frau Maria Anna Aloysia, eine Ehe, die kinderlos blieb.

W. A. Mozart war zu seinen Lebzeiten in mehrfacher Weise mit dem Dom verbunden: er heiratete hier Constanze Weber, ließ zwei seiner Kinder im Dom taufen und wenige Monate vor seinem Tod bewarb sich Mozart um die Kapellmeister-Adjunktstelle bei St. Stephan.

Als Mozart am 5. Dezember 1791 an „hietzigem Frieselfieber“ starb, gehörte er durch seine Wohnung in der Rauhensteingasse zur Dompfarre St. Stephan. Sein Name findet sich daher sowohl im Totenprotokoll als auch im so genannten Bahrleihbuch (Totengebührenbuch). Nach dem Requiem im Dom und der Aussegnung in der Kreuzkapelle beim Abgang in die Katakomben, erfolgte die Überführung und Beisetzung im für St. Stephan zuständigen Friedhof von St. Marx.

Wir hören heute Mozarts Vesperae solennes de Confessore KV 339, die einen wahren „Gassenhauer“ der Kirchenmusik beinhalten, das berühmte Laudate Dominum.

Haydn und Mozart
Die beiden Komponisten begegneten einander mehrfach und Haydn wurde zu Mozarts Mentor und väterlichem Freund. Überliefert ist ein Brief von 1785 von Leopold Mozart an seine Tochter Nannerl, in dem er berichtet, Joseph Haydn habe über seinen Sohn gesagt: “Ich sage Ihnen vor Gott, als ehrlicher Mann, Ihr Sohn ist der größte Komponist, den ich als Person und dem Namen nach kenne”.

Tatsächlich sollte der Ruhm Mozarts den seines väterlichen Freundes später weit überholen.

Es stehen keine Artikel entsprechend der Auswahl bereit.