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Musica aPalazzo Napoli

Musik im Palazzo, die eine neue Sichtweise auf die Opernlyrik eröffnet: Die Vorstellungen wechseln sich ab, weil sich jeder Akt der Oper in einem anderen Saal des Gebäudes, einer idealen Bühne, darstellt, deren prächtige barocke Einrichtung zur Szenografie passt.

So konzipiert das Ensemble Musica a Palazzo die "Kammeroper": Die traditionelle Kulisse der Oper im Theater wird durch eine Bühne ersetzt, die sich perfekt in die Kulisse einfügt: Jeder Akt der Oper spielt in einem anderen Saal des Palastes, der "Kammeroper" prächtige barocke möbel, die eine natürliche ergänzung zum set-design darstellen.

Die Originalität der Regie wird durch die Interaktion zwischen den Sängern, den Instrumentalisten und dem Publikum dargestellt, die jede Art von Barriere aufhebt und dem Betrachter den Nervenkitzel gibt, die Oper von innen zu erleben.

Dieses Gefühl wird durch die geschickte Nutzung des gesamten Bühnenraums noch verstärkt.
Nach einer Tournee durch die USA inszenierte Musica a Palazzo La Traviata für das 41. internationale Brighton Festival (UK), das im Royal Pavilion stattfand und sich sowohl beim Publikum als auch bei den Kritikern als großer Erfolg erwies der Press Award (The Argus Angel Award) als beste Produktion des Festivals. Kürzlich hat es auch den Barbier von Sevilla bei den Potsdamer Musikfestspielen in Deutschland aufgeführt.

Dieser noble neapolitanische Palast aus dem Jahr 600 mit Blick auf die Via Toledo, die Hauptschlagader des Stadtzentrums, gehörte früher dem Stadtrat D. Giuseppe Borgia und trägt den Namen der Familie, die ihn Mitte des 18. Jahrhunderts gekauft hatte. Es präsentiert das Portal klarer neoklassischer Inspiration. Die Südseite des Palastes wurde nach dem Vorbild der aragonesischen Mauern erbaut, die 1532 von Don Pedro de Toledo abgerissen wurden.
Im zweiten Stock befinden sich die Barbaja-Salons, die Nachfahren des Domenico Barbaja, eines der größten italienischen Theaterimpresarios aller Zeiten. Ihm verdanken wir die Berühmtheit der größten Opern seiner Zeit, eine für alle Gioachino Rossini. Ihm und einer neapolitanischen Adelskommission, zu der auch Michele dË Medici gehört, soll der Wiederaufbau 1816 in nur zehn Monaten nach dem Brand des Real Teatro San Carlo in Neapel genehmigt werden.
15
So 19:00
La Traviata