Volkstheater Wien – Programme et billets

Volkstheater

Als das Wiener Volkstheater (damals zur Unterscheidung von anderen nationalen Bühnen der Donaumonarchie unter dem Namen Deutsches Volkstheater) 1889 gegründet wird, ist die Wiener Theaterlandschaft noch stark nach Ständen unterteilt: das Burgtheater etwa ist als kaiserliches Privattheater der Hocharistokratie vorbehalten. Es mehren sich dem gegenüber Stimmen, die ein Deutsches Volkstheater als dezidiert bürgerliches, auch volksbildnerisches Gegenstück zum Hoftheater fordern. Gespielt werden sollen neben Volksstücken vor allem klassische und moderne Dramen...
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Mo 19:30
Iphigenie in Aulis | Occident Express

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© Ahmed Ben Nessib (Ausschnitt)
Die einen sitzen im antiken Griechenland herum und warten. Die anderen rennen im Jahr 2015 um ihr Leben. Die einen sind Soldaten und heißen Odysseus, Agamemnon, Menelaos. Die anderen sind einfache Leute: Haifa, Nassim, Sadiq. In Euripides’ Tragödie wollen alle nur eines: nach Troja, die Stadt niederbrennen, alles dem Erdboden gleich machen. In Massinis Drama wollen alle nur eines: weg vom Krieg, die verbrannte Erde hinter sich lassen, das gelobte Land betreten – den für Frieden und Wohlstand gepriesenen Kontinent Europa...
Ein Mann bekommt bei der Weihnachtsfeier mit seiner Familie überraschend Besuch von seiner Ex-Geliebten, die ihn um Hilfe bei der Suche nach einem Vermissten bittet. Eine Tochter konfrontiert ihren Vater mit dem an sie adressierten Brief ihrer verstorbenen Mutter, den er lieber vor ihr geheimhalten wollte. Eine Frau entführt ihr Kind, welches im Glauben aufgewachsen war, die Tochter ihrer eigentlichen Großmutter zu sein.
Zwischen 1945 und 1948 verfasste der britische Autor George Orwell einen Roman von hellsichtiger wie erschütternder Prägnanz. Es geht um die Manipulation und Umpolung eines Menschen vom Widerständigen zum Willenlosen. Orwells Dystopie wurde zum Klassiker. Die Jahreszahl 1984 gilt seither als Synonym für das Zeitalter der Überwachung.
Im Herbst 2015 entwickelten Yael Ronen und Ensemble die Komödie Lost and Found, die privates Chaos mit der historischen Situation nach dem langen Sommer der Migration verknüpfte und mit dem Nestroy-Autorenpreis als Bestes Stück ausgezeichnet wurde.
von Christine Eder
Eine Untergangsrevue
Regie Christine Eder, Musik Eva Jantschitsch
„Wir leben im Zeitalter einer großen sozialen Umwälzung. Eine stets stärker werdende Bewegung und Unruhe der Geister macht sich in allen Schichten bemerkbar. Alle fühlen, dass der Boden schwankt, auf dem sie stehen.“ August Bebel
Im Herbst 2015 entwickelten Yael Ronen und Ensemble die Komödie Lost and Found, die privates Chaos mit der historischen Situation nach dem langen Sommer der Migration verknüpfte und mit dem Nestroy-Autorenpreis als Bestes Stück ausgezeichnet wurde.
mit Couplets von Peter Klien (Text) und Clemens Wenger (Musik)
Der Schustersohn Wendelin geht einen ehrlichen Handel ein – und verliert dabei das Seelenheil. Zumindest in seiner Vorstellungswelt.