Teatro de la Academia Viena – Programa y entradas

Teatro de la Academia

El Teatro de la Academia, construido entre 1911 y 1913 por los arquitectos Fellner, Hellmer y Ludwig Baumann, es desde 1922 el segundo escenario del Burgtheater. Después de muchos años de peticiones de los miembros del conjunto del Burgtheater que querían un segundo escenario más íntimo, Max Paulsen logró la afiliación del "Teatro de la Academia de Música y Artes Escenicas", comúnmente llamado por su forma más simple: Akademietheater (Teatro de la Academia), como Kammerspielbühne (escenario íntimo) del Burgtheater.
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We 20:00
Carol Reed
Wenn ich Politiker wäre, würde ich sagen, so, wir hören jetzt auf, Drehgenehmigungen zu erteilen in der Innenstadt, in der Nähe des Rings, und dafür hat jeder Zugriff auf die Überwachungskameras, und dann kann sich jeder seinen Film zusammenschneiden, damit man nicht so belästigt wird, wenn man aus der Tür kommt...
Der Rüssel, das ist ein „Volksstück“ auf Koks, eine völlig überdrehte Kreuzung aus Ganghofer mit Buñuel: Da wird im dichten Tann gewildert, da schäumt der Wildbach, da wettert es heftig um Gipfelkreuz und Galgen, da steigt der Alte der Braut des Jungen nach – bis in die monströse Dorf-Welt unvermittelt das Fremde einbricht, aus dem man zuerst ebenso begeistert Profit schlägt, wie man es später bis aufs Blut bekämpft.
Williams wollte sein autobiografisch geprägtes, 1945 uraufgeführtes Familiendrama „in der Sphäre der Erinnerung“ gespielt sehen, um es von allen Theaterkonventionen zu befreien. Der epische Erzähler Tom Wingfield öffnet das Tor zur Vergangenheit, der er selbst – obgleich er wie sein Vater die Familie verlassen hat – nie ganz entkommen konnte. Die Glasmenagerie erzählt von Lebensflucht und Traumleben, von gescheiterter und gelungener Selbstverwirklichung, von Illusionen und deren Zerbrechlichkeit.
Ein modernes Mehrfamilienhaus. Das Leben von Menschen, die sich fremd sind, die sich nicht kennen. Wohnungen übereinander gestapelt, ein Turm voller Geheimnisse. Wir sehen das Haus aus verschiedenen Perspektiven, vom Keller bis zum obersten Stockwerk, wir sehen die Bäder, die Esszimmer, das Treppenhaus. Wie der Fotograf in Hitchcocks Das Fenster zum Hof sind wir Voyeure, sammeln Hinweise, lösen Rätsel, sind konfrontiert mit Banalitäten, mit Abgründen und intimsten Geheimnissen...
Der ordnungsliebende, akribische Bibliothekar Désiré hat sein Leben satt. Er entschließt sich, noch vor seinem 74. Geburtstag dement zu werden. Seine letzten Lebensjahre möchte er in Ruhe verbringen: in einem Pflegeheim. Hier beginnt sein Einüben ins Sterben. Im Heim sieht er Rosa wieder, die große, unerfüllte Liebeseiner Jugend, die „Julia“, die er nie vergessen konnte. Das Verlöschen seiner Julia lässt den „Romeo“ Désiré verzweifeln. Sein Liebesschmerz wird unermesslich – ohne sie kann er nicht weiterleben. Seine vorgetäuschte Demenz wird Wirklichkeit....
Es ist drei Uhr nachts. Johnson kommt von einem Verhör nach Hause, bei dem er einen Menschen zu Tode geprügelt hat. Er ist völlig überzeugt, den Mann erwischt zu haben, der für eine Serie von Kinderschändungen verantwortlich ist. Doch hat er Recht? Ist Baxter wirklich der Mann, den sie suchten? Während des Verhörs, das als Rückblende am Ende von John Hopkins’ Drama spielt, bohrt sich der Polizist, besessen von dem Wunsch, einen Verbrecher zu überführen, in einem brisanten Gemisch aus begründetem Verdacht, blanker Empörung und unkontrollierter Projektion in den Verdächtigen hinein, bis die Gewalt explodiert.