Oper in Berlin – Aktueller Spielplan & Tickets kaufen

18
Sa 19:30
Andrea Chenier
Sommer 1789. Im Schloss der Gräfin de Coigny wird ein Fest vorbereitet. Charles Gérard, Diener im Hause der Gräfin, schreit seinen Hass auf die Dekadenz der französischen Aristokratie heraus. Sein alter Vater muss von früh bis spät schuften, er selbst, der mit der Tochter des Hauses, Madeleine de Coigny, aufgewachsen ist und sie heimlich, aber aussichtslos liebt, führt ein würdeloses Dasein als Lakai. Die politische Lage ist angespannt.
Die literarische Vorlage zu Puccinis „Folteroper“ (Oskar Bie) lieferte Victorien Sardou (1831–1908) mit seinem erfolgreichen Theaterstück LA TOSCA, das 1887 in Paris mit Sarah Bernhardt in der Titelrolle uraufgeführt wurde. Nachdem Puccini 1889 das Stück auf einer Tournee in Mailand erlebt hatte, war er auf Anhieb begeistert von dem Stoff.
...
Sommer 1789. Im Schloss der Gräfin de Coigny wird ein Fest vorbereitet. Charles Gérard, Diener im Hause der Gräfin, schreit seinen Hass auf die Dekadenz der französischen Aristokratie heraus. Sein alter Vater muss von früh bis spät schuften, er selbst, der mit der Tochter des Hauses, Madeleine de Coigny, aufgewachsen ist und sie heimlich, aber aussichtslos liebt, führt ein würdeloses Dasein als Lakai. Die politische Lage ist angespannt.
Die literarische Vorlage zu Puccinis „Folteroper“ (Oskar Bie) lieferte Victorien Sardou (1831–1908) mit seinem erfolgreichen Theaterstück LA TOSCA, das 1887 in Paris mit Sarah Bernhardt in der Titelrolle uraufgeführt wurde. Nachdem Puccini 1889 das Stück auf einer Tournee in Mailand erlebt hatte, war er auf Anhieb begeistert von dem Stoff.
...
Enge und Bigotterie, Tradition und Kontrolle, das bäuerliche Leben auf dem mährischen Dorf unterm Brennglas: Wir folgen den Figuren durch die Jahreszeiten, erleben einen hitzigen, brutalen Sommer, auf den ein eisiger, grausamer Winter folgt. Im beginnenden Frühling werden wir Zeugen eines Fests, das keines ist. Die tragische Hochzeit mündet in ein großes Schuldeingeständnis und offenbart den Humanisten Leos Janácek.
...
Kaum ein anderes Werk der Weltliteratur atmet derart Musik wie William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. Elfen tanzen nachts im sommerlich verzauberten Wald und singen die Feenkönigin Titania in den Schlaf. Musik begleitet die Hochzeitsfeier des Königspaars Hippolyta und Theseus sowie der jungen Liebespaare Hermia und Lysander und Helena und Demetrius – wenn sie sich nach einem erotischen Reigen des Begehrens und Enttäuschens, der Verwechslungen und Verwirrungen in der Mittsommernacht letztlich gefunden haben. Und Musik erklingt auch im derb-lustigen Spiel im Spiel „Pyramus und Thisbe“ – aufgeführt von sechs »hochbegabten « Handwerkern.
...
Kaum ein anderes Werk der Weltliteratur atmet derart Musik wie William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. Elfen tanzen nachts im sommerlich verzauberten Wald und singen die Feenkönigin Titania in den Schlaf. Musik begleitet die Hochzeitsfeier des Königspaars Hippolyta und Theseus sowie der jungen Liebespaare Hermia und Lysander und Helena und Demetrius – wenn sie sich nach einem erotischen Reigen des Begehrens und Enttäuschens, der Verwechslungen und Verwirrungen in der Mittsommernacht letztlich gefunden haben. Und Musik erklingt auch im derb-lustigen Spiel im Spiel „Pyramus und Thisbe“ – aufgeführt von sechs »hochbegabten « Handwerkern.
...
Enge und Bigotterie, Tradition und Kontrolle, das bäuerliche Leben auf dem mährischen Dorf unterm Brennglas: Wir folgen den Figuren durch die Jahreszeiten, erleben einen hitzigen, brutalen Sommer, auf den ein eisiger, grausamer Winter folgt. Im beginnenden Frühling werden wir Zeugen eines Fests, das keines ist. Die tragische Hochzeit mündet in ein großes Schuldeingeständnis und offenbart den Humanisten Leos Janácek.
...