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Sa 18:00
Fidelio - L. van Beethoven Neuinszenierung
Die Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern und ihrem Chefdirigenten Kirill Petrenko werden mit Beethovens Oper „Fidelio“ eröffnet. Der sinfonische Impuls, der Beethovens Musik kühn nach vorne drängt, wird noch ganz entscheidend Wagner beeinflussen. „Fidelio“ wurde stets am meisten gebraucht und verstanden in Umbruchzeiten, wenn es wieder um etwas ging. Deshalb wird Kirill Petrenko mit diesem Werk seine Baden-Badener Opernarbeit mit den Berliner Philharmonikern beginnen. Für einen auch inszenatorischen Neuanfang steht die vielfach ausgezeichnete slowenische Regisseurin Mateja Koležnik.
Als Tugan Sokhiev, der Musikdirektor des Moskauer Bolschoi-Theaters, bei den Philharmonikern in seiner unnachahmlichen Weise die „Bilder einer Ausstellung“ dirigierte, waren Publikum wie Kritik ganz entzückt. Nach dieser Erfahrung hat das Orchester den Dirigenten gleich mit zu den Osterfestspielen eingeladen. Neben Mussorgskys „Bildern“ erklingt Beethovens dramatische „Coriolan“-Ouvertüre, sowie Mendelssohns berühmtes Violinkonzert mit Christian Tetzlaff als Solisten.
Wenn die Berliner Philharmoniker Mahlers sechste Sinfonie (die „Tragische“) aufführen, dann im Bewusstsein dessen, dass diese Sinfonie ein Herzenskind ihres ehemaligen Chefdirigenten Sir Simon Rattle war, mit dem dieser bei dem Orchester begann und abschloss - beide Male übrigens auch während der Osterfestspiele in Baden-Baden. So gibt es also eine Historie um dieses Werk herum, die nun von dem neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko aufgegriffen, fortgeführt und, das liegt in der Natur der Sache, auch überschrieben wird.
Die Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern und ihrem Chefdirigenten Kirill Petrenko werden mit Beethovens Oper „Fidelio“ eröffnet. Der sinfonische Impuls, der Beethovens Musik kühn nach vorne drängt, wird noch ganz entscheidend Wagner beeinflussen. „Fidelio“ wurde stets am meisten gebraucht und verstanden in Umbruchzeiten, wenn es wieder um etwas ging. Deshalb wird Kirill Petrenko mit diesem Werk seine Baden-Badener Opernarbeit mit den Berliner Philharmonikern beginnen. Für einen auch inszenatorischen Neuanfang steht die vielfach ausgezeichnete slowenische Regisseurin Mateja Koležnik.
Beethoven nannte sie sein „größtes Werk“. Mit seiner „Missa solemnis“, die die Berliner Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten Kirill Petrenko zu den Osterfestspielen spielen werden, schuf der Komponist Musik für den Menschen der Zukunft. Man findet zu dieser Zeit eine interessante Parallele in der Architektur: riesige Menschheitskathedralen auf dem Papier, die technisch um 1800 noch gar nicht zu stemmen waren. Vielleicht sind wir heute, 200 Jahre später, zukünftig genug und bereit für die Missa? Ihre Schwierigkeiten (rasende Fugen) sind so gefürchtet wie ihre Schönheiten (das Violinsolo, das die Ankunft des Heiligen Geistes schildert) berühmt.
Mit seiner dritten Sinfonie schuf Gustav Mahler die bis dahin längste Sinfonie überhaupt. Der Komponist gab seinem Werk auch ein überaus selbstbewusstes Programm mit auf den Weg: die Entstehung der Welt. Auf einen Uranfang folgen Pflanzen, Tiere, Menschen, Engel - und am Ende thront die Liebe.
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Der Dirigent Herbert Blomstedt ist einer, der sich bei Bruckners Melodien (dem Hornruf der Vierten etwa) immer auch auf eine metaphysische Dimension einlässt.
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Die Osterfestspiele mit den Berliner Philharmonikern und ihrem Chefdirigenten Kirill Petrenko werden mit Beethovens Oper „Fidelio“ eröffnet. Der sinfonische Impuls, der Beethovens Musik kühn nach vorne drängt, wird noch ganz entscheidend Wagner beeinflussen. „Fidelio“ wurde stets am meisten gebraucht und verstanden in Umbruchzeiten, wenn es wieder um etwas ging. Deshalb wird Kirill Petrenko mit diesem Werk seine Baden-Badener Opernarbeit mit den Berliner Philharmonikern beginnen. Für einen auch inszenatorischen Neuanfang steht die vielfach ausgezeichnete slowenische Regisseurin Mateja Koležnik.
Carlos Sauras Film „Carmen“ machte ihn auch jenseits der Ballettwelt berühmt: Antonio Gades, der spanische Tänzer, Choreograph und Ballettdirektor, übernahm in diesem Film die männliche Hauptrolle. Gades’ Bedeutung ist aus der Geschichte des spanischen Balletts nicht wegzudenken.
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Der weltbekannte Cellist Maximilian Hornung begann seine Karriere als Mitglied eines Klaviertrios. Noch heute schließt er sich gern mit Freunden zu dieser Besetzung zusammen – etwa, um gemeinsam das Brahms-Trio op. 8 aufzuführen. Es ist das erste Kammermusikwerk des Komponisten, noch voller langer, ausgeschwungener Melodien, mit denen der späte Brahms dann eher geizen wird. Zuvor erklingt das stimmungsvolle Klaviertrio über irische Volkslieder des Schweizer Komponisten Frank Martin.