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Su 19:45
Chaconne
Herzen im Dreivierteltakt gab es schon lange vor dem Walzer: Im Barock waren es die großen Chaconnes für Orchester, die den Sog des Dreiers über einen ganzen Ballsaal ausbreiten konnten. Ob Muffat oder Händel, Fux oder Purcell – jede Nation hatte ihren Chaconne-Spezialisten mit der Lizenz zum unersättlichen Dreiertakt. Die Barockgeigerin Veronika Skuplik hat die schönsten Chaconnes zusammengestellt. Vorsicht: Diese Musik macht süchtig!
Im wunderschönen Monat Mai mundet Musik des jungen Brahms besonders gut: In seiner ersten Orchesterserenade hat er Haydn und Mozart gehuldigt, eingehüllt in typischen Brahms.
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Figaro, der Diener und Friseur des Grafen, liebt Susanna. Auch der Graf begehrt Susanna, aber das darf seine Ehefrau nicht wissen. Marcellina, bei der Figaro Schulden hat, will die Hochzeit platzen lassen und ihn selbst heiraten. Dann gibt es noch den Pagen Cherubino, der sowieso für alle Frauen schwärmt.
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Im wunderschönen Monat Mai mundet Musik des jungen Brahms besonders gut: In seiner ersten Orchesterserenade hat er Haydn und Mozart gehuldigt, eingehüllt in typischen Brahms.
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Figaro, der Diener und Friseur des Grafen, liebt Susanna. Auch der Graf begehrt Susanna, aber das darf seine Ehefrau nicht wissen. Marcellina, bei der Figaro Schulden hat, will die Hochzeit platzen lassen und ihn selbst heiraten. Dann gibt es noch den Pagen Cherubino, der sowieso für alle Frauen schwärmt.
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Carolin Emcke (* 1967) studierte Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt und Harvard und promovierte mit einer Dissertation über das Konzept der „kollektiven Identität“.
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Die Opernproduktion im 19. Jahrhundert fokussierte nicht ausschließlich auf romantische Stoffe. Die Wiederentdeckung von Glucks Opern, etwa durch Hector Berlioz, dokumentiert auch einen Rückgriff auf klassische und mythologische Themen. Hector Berlioz, Giacomo Meyerbeer und Charles Gounod zählen zu jenen Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts, die diese klassizistischen Tendenzen am stärksten beförderten.
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Es war Camille Saint-Saëns, der seinen Schüler, den Organisten und Komponisten Gabriel Fauré, 1872 im Hause Viardot einführte, wo er die Bekanntschaft der bedeutendsten Intellektuellen und Künstler seiner Zeit machte und sich in Marianne, eine Tochter von Pauline Viardot, verliebte.
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Es war Camille Saint-Saëns, der seinen Schüler, den Organisten und Komponisten Gabriel Fauré, 1872 im Hause Viardot einführte, wo er die Bekanntschaft der bedeutendsten Intellektuellen und Künstler seiner Zeit machte und sich in Marianne, eine Tochter von Pauline Viardot, verliebte.
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1859, ein Jahr nach Jacques Offenbachs Erfolg mit seinem Opéra Bouffon Orphée aux Enfers, eroberte die Geschichte des göttlich inspirierten Barden Orpheus Paris wieder, diesmal in seiner ursprünglichen tragischen Gestalt. Auf der Grundlage von Glucks Orfeo ed Euridice (1762) und Orphée et Eurydice (1774) erstellten Hector Berlioz und Pauline Viardot eine Hybridversion, die auf Viardots Stimme und dramatische Begabung zugeschnitten war und sich gleichzeitig auf die Figur des Orpheus konzentrierte.
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