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Fr 19:00
Kleider machen Leute
Alexander Zemlinskys Oper „Kleider machen Leute“ trägt die „Moral ihrer Geschichte“ bereits im Titel. Basierend auf den Novellen „Die Leute von Seldwyla“ von Gottfried Keller erzählt sie die Erlebnisse des Schneiders Wenzel Strapinski, der als Fremder in das Schweizer Örtchen Goldach kommt und dort aufgrund seines noblen Äußeren für einen polnischen Grafen gehalten wird. Der „schöne Schein“ bringt natürlich die gesamte Dorfgemeinschaft gehörig durcheinander … Bis zum Schluss die wahre Liebe als Siegerin über Noblesse und Besitz hervorgeht.
„Ich bin, was ich bin, und was ich bin, ist ungewöhnlich“ – das „Coming Out“ der Drag Queen Zaza sorgte im Jänner 1991 für einen erdbebenhaften Theater-Triumph an der Volksoper, und das zwei Jahre vor dem ersten Life Ball. Die 187 Vorstellungen der Cage-Produktion wurden allesamt gestürmt.
Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise: Um sich lästige Mitgiftjäger vom Leib zu halten, verlautbart Mariza ihre Verlobung mit Kolomán Zsupán. Die vermeintlich frei erfundene Figur existiert allerdings wirklich, der Baron folgt der Einladung zu seiner Verlobung auf das Landgut der Gräfin, das vom verarmten Grafen Tassilo verwaltet wird. Jener will so die Mitgift für seine Schwester Lisa erwirtschaften. Tassilo umwirbt Mariza, sie ist an ihm interessiert, hält allerdings Lisa für seine Geliebte und ihn in der Folge auch nur für einen Mitgiftjäger…
„Ich bin, was ich bin, und was ich bin, ist ungewöhnlich“ – das „Coming Out“ der Drag Queen Zaza sorgte im Jänner 1991 für einen erdbebenhaften Theater-Triumph an der Volksoper, und das zwei Jahre vor dem ersten Life Ball. Die 187 Vorstellungen der Cage-Produktion wurden allesamt gestürmt.
Alexander Zemlinskys Oper „Kleider machen Leute“ trägt die „Moral ihrer Geschichte“ bereits im Titel. Basierend auf den Novellen „Die Leute von Seldwyla“ von Gottfried Keller erzählt sie die Erlebnisse des Schneiders Wenzel Strapinski, der als Fremder in das Schweizer Örtchen Goldach kommt und dort aufgrund seines noblen Äußeren für einen polnischen Grafen gehalten wird. Der „schöne Schein“ bringt natürlich die gesamte Dorfgemeinschaft gehörig durcheinander … Bis zum Schluss die wahre Liebe als Siegerin über Noblesse und Besitz hervorgeht.
Dieses Ballett ist keine Himmelfahrt, sondern zeigt in einer kraftvollen, auf dem Boden verankerten Bewegungssprache, wie sehr der Mensch mitten im Leben stehend stets auch dem Schatten des Sterbens zugewandt ist. Aber auch Momente von unbeschreiblicher Leichtigkeit kennt dieses Tanzstück: in den freudigen Sprüngen, dem subtilen Ausloten von Balancen oder der filigranen Entdeckung des Göttlichen im menschlichen Gegenüber.
Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise: Um sich lästige Mitgiftjäger vom Leib zu halten, verlautbart Mariza ihre Verlobung mit Kolomán Zsupán. Die vermeintlich frei erfundene Figur existiert allerdings wirklich, der Baron folgt der Einladung zu seiner Verlobung auf das Landgut der Gräfin, das vom verarmten Grafen Tassilo verwaltet wird. Jener will so die Mitgift für seine Schwester Lisa erwirtschaften. Tassilo umwirbt Mariza, sie ist an ihm interessiert, hält allerdings Lisa für seine Geliebte und ihn in der Folge auch nur für einen Mitgiftjäger…
Nirgendwo sonst ist „Die Fledermaus“ so zu Hause wie an der Wiener Volksoper. 1874 in Wien uraufgeführt, gilt Johann Strauß' Meisterwerk als Höhepunkt der goldenen Operettenära.
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Alexander Zemlinskys Oper „Kleider machen Leute“ trägt die „Moral ihrer Geschichte“ bereits im Titel. Basierend auf den Novellen „Die Leute von Seldwyla“ von Gottfried Keller erzählt sie die Erlebnisse des Schneiders Wenzel Strapinski, der als Fremder in das Schweizer Örtchen Goldach kommt und dort aufgrund seines noblen Äußeren für einen polnischen Grafen gehalten wird. Der „schöne Schein“ bringt natürlich die gesamte Dorfgemeinschaft gehörig durcheinander … Bis zum Schluss die wahre Liebe als Siegerin über Noblesse und Besitz hervorgeht.
Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise: Um sich lästige Mitgiftjäger vom Leib zu halten, verlautbart Mariza ihre Verlobung mit Kolomán Zsupán. Die vermeintlich frei erfundene Figur existiert allerdings wirklich, der Baron folgt der Einladung zu seiner Verlobung auf das Landgut der Gräfin, das vom verarmten Grafen Tassilo verwaltet wird. Jener will so die Mitgift für seine Schwester Lisa erwirtschaften. Tassilo umwirbt Mariza, sie ist an ihm interessiert, hält allerdings Lisa für seine Geliebte und ihn in der Folge auch nur für einen Mitgiftjäger…
Mit Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ kehrt eines der Kernstücke des Repertoires unseres Hauses auf den Spielplan zurück. Bereits 1989 hatte Marco Arturo Marelli das Werk im Rahmen seines Da Ponte-Zyklus an der Volksoper in Szene gesetzt. 2012 brachte er es, sozusagen im Feinschliff, erneut heraus…
„Niemals erwachsen werden!“ lautet der Schlachtruf des Peter Pan. Durchs Fenster des Kinderzimmers geht es in Vesna Orlićs Ballett in raschem Flug hinaus nach Nimmerland und in zahllose Abenteuer. Tigerlily und der Indianerhäuptling, das immer hungrige Krokodil, die Sirenen und Piraten, Mr. Smee und sogar der fulminant einbeinige Captain Hook in eigener Person warten auf die jungen Heldinnen und Helden, sodass selbst die flinke Tinker Bell mit dem Feuerwerk an Gags und eindrücklichen Bildern kaum mithalten kann. Eine Collage aus meisterhafter Filmmusik hebt die Genregrenzen auf und führt das Publikum zusammen mit liebevoll gestalteten Ausstattungselementen fast an einen Kinobesuch heran – nur eben „ganz in Echt“.
Im März 2020 vollendete Stephen Sondheim sein 90. Lebensjahr.
Nach „Die spinnen, die Römer!" und „Sweeney Todd“ ist „Into the Woods“ bereits das dritte Musical des Giganten, welches den Weg auf den Spielplan der Volksoper geschafft hat. Auch in dem 1987 uraufgeführten „Into the Woods“ vereinen sich Klugheit, Witz und musikalische Eleganz in ganz besonderer Weise.
„Niemals erwachsen werden!“ lautet der Schlachtruf des Peter Pan. Durchs Fenster des Kinderzimmers geht es in Vesna Orlićs Ballett in raschem Flug hinaus nach Nimmerland und in zahllose Abenteuer. Tigerlily und der Indianerhäuptling, das immer hungrige Krokodil, die Sirenen und Piraten, Mr. Smee und sogar der fulminant einbeinige Captain Hook in eigener Person warten auf die jungen Heldinnen und Helden, sodass selbst die flinke Tinker Bell mit dem Feuerwerk an Gags und eindrücklichen Bildern kaum mithalten kann. Eine Collage aus meisterhafter Filmmusik hebt die Genregrenzen auf und führt das Publikum zusammen mit liebevoll gestalteten Ausstattungselementen fast an einen Kinobesuch heran – nur eben „ganz in Echt“.
Nirgendwo sonst ist „Die Fledermaus“ so zu Hause wie an der Wiener Volksoper. 1874 in Wien uraufgeführt, gilt Johann Strauß' Meisterwerk als Höhepunkt der goldenen Operettenära.
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Mit Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ kehrt eines der Kernstücke des Repertoires unseres Hauses auf den Spielplan zurück. Bereits 1989 hatte Marco Arturo Marelli das Werk im Rahmen seines Da Ponte-Zyklus an der Volksoper in Szene gesetzt. 2012 brachte er es, sozusagen im Feinschliff, erneut heraus…
Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise: Um sich lästige Mitgiftjäger vom Leib zu halten, verlautbart Mariza ihre Verlobung mit Kolomán Zsupán. Die vermeintlich frei erfundene Figur existiert allerdings wirklich, der Baron folgt der Einladung zu seiner Verlobung auf das Landgut der Gräfin, das vom verarmten Grafen Tassilo verwaltet wird. Jener will so die Mitgift für seine Schwester Lisa erwirtschaften. Tassilo umwirbt Mariza, sie ist an ihm interessiert, hält allerdings Lisa für seine Geliebte und ihn in der Folge auch nur für einen Mitgiftjäger…
Mit Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ kehrt eines der Kernstücke des Repertoires unseres Hauses auf den Spielplan zurück. Bereits 1989 hatte Marco Arturo Marelli das Werk im Rahmen seines Da Ponte-Zyklus an der Volksoper in Szene gesetzt. 2012 brachte er es, sozusagen im Feinschliff, erneut heraus…
Im März 2020 vollendete Stephen Sondheim sein 90. Lebensjahr.
Nach „Die spinnen, die Römer!" und „Sweeney Todd“ ist „Into the Woods“ bereits das dritte Musical des Giganten, welches den Weg auf den Spielplan der Volksoper geschafft hat. Auch in dem 1987 uraufgeführten „Into the Woods“ vereinen sich Klugheit, Witz und musikalische Eleganz in ganz besonderer Weise.
Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise: Um sich lästige Mitgiftjäger vom Leib zu halten, verlautbart Mariza ihre Verlobung mit Kolomán Zsupán. Die vermeintlich frei erfundene Figur existiert allerdings wirklich, der Baron folgt der Einladung zu seiner Verlobung auf das Landgut der Gräfin, das vom verarmten Grafen Tassilo verwaltet wird. Jener will so die Mitgift für seine Schwester Lisa erwirtschaften. Tassilo umwirbt Mariza, sie ist an ihm interessiert, hält allerdings Lisa für seine Geliebte und ihn in der Folge auch nur für einen Mitgiftjäger…
Mit Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ kehrt eines der Kernstücke des Repertoires unseres Hauses auf den Spielplan zurück. Bereits 1989 hatte Marco Arturo Marelli das Werk im Rahmen seines Da Ponte-Zyklus an der Volksoper in Szene gesetzt. 2012 brachte er es, sozusagen im Feinschliff, erneut heraus…
Im März 2020 vollendete Stephen Sondheim sein 90. Lebensjahr.
Nach „Die spinnen, die Römer!" und „Sweeney Todd“ ist „Into the Woods“ bereits das dritte Musical des Giganten, welches den Weg auf den Spielplan der Volksoper geschafft hat. Auch in dem 1987 uraufgeführten „Into the Woods“ vereinen sich Klugheit, Witz und musikalische Eleganz in ganz besonderer Weise.
Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise: Um sich lästige Mitgiftjäger vom Leib zu halten, verlautbart Mariza ihre Verlobung mit Kolomán Zsupán. Die vermeintlich frei erfundene Figur existiert allerdings wirklich, der Baron folgt der Einladung zu seiner Verlobung auf das Landgut der Gräfin, das vom verarmten Grafen Tassilo verwaltet wird. Jener will so die Mitgift für seine Schwester Lisa erwirtschaften. Tassilo umwirbt Mariza, sie ist an ihm interessiert, hält allerdings Lisa für seine Geliebte und ihn in der Folge auch nur für einen Mitgiftjäger…
Mit Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ kehrt eines der Kernstücke des Repertoires unseres Hauses auf den Spielplan zurück. Bereits 1989 hatte Marco Arturo Marelli das Werk im Rahmen seines Da Ponte-Zyklus an der Volksoper in Szene gesetzt. 2012 brachte er es, sozusagen im Feinschliff, erneut heraus…
Im März 2020 vollendete Stephen Sondheim sein 90. Lebensjahr.
Nach „Die spinnen, die Römer!" und „Sweeney Todd“ ist „Into the Woods“ bereits das dritte Musical des Giganten, welches den Weg auf den Spielplan der Volksoper geschafft hat. Auch in dem 1987 uraufgeführten „Into the Woods“ vereinen sich Klugheit, Witz und musikalische Eleganz in ganz besonderer Weise.
Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise: Um sich lästige Mitgiftjäger vom Leib zu halten, verlautbart Mariza ihre Verlobung mit Kolomán Zsupán. Die vermeintlich frei erfundene Figur existiert allerdings wirklich, der Baron folgt der Einladung zu seiner Verlobung auf das Landgut der Gräfin, das vom verarmten Grafen Tassilo verwaltet wird. Jener will so die Mitgift für seine Schwester Lisa erwirtschaften. Tassilo umwirbt Mariza, sie ist an ihm interessiert, hält allerdings Lisa für seine Geliebte und ihn in der Folge auch nur für einen Mitgiftjäger…
„Ich bin, was ich bin, und was ich bin, ist ungewöhnlich“ – das „Coming Out“ der Drag Queen Zaza sorgte im Jänner 1991 für einen erdbebenhaften Theater-Triumph an der Volksoper, und das zwei Jahre vor dem ersten Life Ball. Die 187 Vorstellungen der Cage-Produktion wurden allesamt gestürmt.