01
Do
Solistenkonzert Florian Boesch
Sänger
Florian Boesch

Pianist
Malcolm Martineau
Die Attraktivität von Margarethe Wallmanns »Tosca«-Inszenierung ist seit 1958 ungebrochen. Einen zusätzlichen symbolischen Reiz erhält die Produktion durch die beeindruckende Anzahl namhafter Künstlerpersönlichkeiten, die in genau dieser Regie, in genau diesen Dekorationen und in genau diesen Kostümen in erinnerungswürdigen Vorstellungen vor das Wiener Publikum getreten sind. Die Galerie an herausragenden Interpre­tinnen und Interpreten wird nun in allen drei Aufführungsserien dieser Spielzeit fortgesetzt.
Dem jungen Dichter Andrea Chénier gelingt es, durch seinen ehrlichen Einsatz für Freiheit und Humanität, sich in jedem politischen System verdächtig zu machen: Bei einem Fest am Vorabend der Revolution im Schloss der Gräfin von Coigny entsetzt er alle Anwesenden durch seinen Lobpreis auf die Ideale der Freiheit..
Wagners Meistersinger sind ungeheuer im Anspruch, ungeheuer im Gelingen wie Misslingen, ungeheuer in der Wirkung. Wagner wendet sich mit dieser Oper erstmals wieder dem »real existierenden« Theater seiner Zeit zu. Anders als das monumentale Ring-Projekt, das einer utopischen Bühne der Zukunft zugedacht war, anders als der Tristan, der sich als unaufführbar erwiesen hat, entfaltet Wagner das neue Werk mit Rücksicht auf die Theaterkultur seiner Zeit und führt es zu einer umjubelten Premiere...
Die Attraktivität von Margarethe Wallmanns »Tosca«-Inszenierung ist seit 1958 ungebrochen. Einen zusätzlichen symbolischen Reiz erhält die Produktion durch die beeindruckende Anzahl namhafter Künstlerpersönlichkeiten, die in genau dieser Regie, in genau diesen Dekorationen und in genau diesen Kostümen in erinnerungswürdigen Vorstellungen vor das Wiener Publikum getreten sind. Die Galerie an herausragenden Interpre­tinnen und Interpreten wird nun in allen drei Aufführungsserien dieser Spielzeit fortgesetzt.
Dem jungen Dichter Andrea Chénier gelingt es, durch seinen ehrlichen Einsatz für Freiheit und Humanität, sich in jedem politischen System verdächtig zu machen: Bei einem Fest am Vorabend der Revolution im Schloss der Gräfin von Coigny entsetzt er alle Anwesenden durch seinen Lobpreis auf die Ideale der Freiheit..
»Die Zauberflöte« ist Wolfgang Amadeus Mozarts bekannteste Oper und für viele Besucherinnen und Besucher der Einstieg in die Welt des Musiktheaters. Doch ist diese Oper beileibe kein eindeutig festzuschreibendes Werk, sondern ebenso rätselhaft-luzide wie vieles im Schaffen ihres Komponisten: Ist sie ein Kind des Vorstadttheaters oder versinnbildlicht sie Riten einer Geheimgesellschaft? Ist sie großes Welttheater oder einfach nur sinnenfrohes Spektakel?
Wagners Meistersinger sind ungeheuer im Anspruch, ungeheuer im Gelingen wie Misslingen, ungeheuer in der Wirkung. Wagner wendet sich mit dieser Oper erstmals wieder dem »real existierenden« Theater seiner Zeit zu. Anders als das monumentale Ring-Projekt, das einer utopischen Bühne der Zukunft zugedacht war, anders als der Tristan, der sich als unaufführbar erwiesen hat, entfaltet Wagner das neue Werk mit Rücksicht auf die Theaterkultur seiner Zeit und führt es zu einer umjubelten Premiere...
Dem jungen Dichter Andrea Chénier gelingt es, durch seinen ehrlichen Einsatz für Freiheit und Humanität, sich in jedem politischen System verdächtig zu machen: Bei einem Fest am Vorabend der Revolution im Schloss der Gräfin von Coigny entsetzt er alle Anwesenden durch seinen Lobpreis auf die Ideale der Freiheit..
© Wiener Staatsoper GmbH (Ausschnitt)
»Die Zauberflöte« ist Wolfgang Amadeus Mozarts bekannteste Oper und für viele Besucherinnen und Besucher der Einstieg in die Welt des Musiktheaters. Doch ist diese Oper beileibe kein eindeutig festzuschreibendes Werk, sondern ebenso rätselhaft-luzide wie vieles im Schaffen ihres Komponisten: Ist sie ein Kind des Vorstadttheaters oder versinnbildlicht sie Riten einer Geheimgesellschaft? Ist sie großes Welttheater oder einfach nur sinnenfrohes Spektakel?
Wagners Meistersinger sind ungeheuer im Anspruch, ungeheuer im Gelingen wie Misslingen, ungeheuer in der Wirkung. Wagner wendet sich mit dieser Oper erstmals wieder dem »real existierenden« Theater seiner Zeit zu. Anders als das monumentale Ring-Projekt, das einer utopischen Bühne der Zukunft zugedacht war, anders als der Tristan, der sich als unaufführbar erwiesen hat, entfaltet Wagner das neue Werk mit Rücksicht auf die Theaterkultur seiner Zeit und führt es zu einer umjubelten Premiere...
»Die Zauberflöte« ist Wolfgang Amadeus Mozarts bekannteste Oper und für viele Besucherinnen und Besucher der Einstieg in die Welt des Musiktheaters. Doch ist diese Oper beileibe kein eindeutig festzuschreibendes Werk, sondern ebenso rätselhaft-luzide wie vieles im Schaffen ihres Komponisten: Ist sie ein Kind des Vorstadttheaters oder versinnbildlicht sie Riten einer Geheimgesellschaft? Ist sie großes Welttheater oder einfach nur sinnenfrohes Spektakel?
Lise liebt Colas, doch ihre Mutter hat einen anderen für sie erwählt: Alain, den einfältigen Sohn eines reichen Weinbauern. Das junge Pärchen muss sich deshalb einiges einfallen lassen, um zusammenzukommen.
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Lise liebt Colas, doch ihre Mutter hat einen anderen für sie erwählt: Alain, den einfältigen Sohn eines reichen Weinbauern. Das junge Pärchen muss sich deshalb einiges einfallen lassen, um zusammenzukommen.
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Wagners Meistersinger sind ungeheuer im Anspruch, ungeheuer im Gelingen wie Misslingen, ungeheuer in der Wirkung. Wagner wendet sich mit dieser Oper erstmals wieder dem »real existierenden« Theater seiner Zeit zu. Anders als das monumentale Ring-Projekt, das einer utopischen Bühne der Zukunft zugedacht war, anders als der Tristan, der sich als unaufführbar erwiesen hat, entfaltet Wagner das neue Werk mit Rücksicht auf die Theaterkultur seiner Zeit und führt es zu einer umjubelten Premiere...
»Die Zauberflöte« ist Wolfgang Amadeus Mozarts bekannteste Oper und für viele Besucherinnen und Besucher der Einstieg in die Welt des Musiktheaters. Doch ist diese Oper beileibe kein eindeutig festzuschreibendes Werk, sondern ebenso rätselhaft-luzide wie vieles im Schaffen ihres Komponisten: Ist sie ein Kind des Vorstadttheaters oder versinnbildlicht sie Riten einer Geheimgesellschaft? Ist sie großes Welttheater oder einfach nur sinnenfrohes Spektakel?
Lise liebt Colas, doch ihre Mutter hat einen anderen für sie erwählt: Alain, den einfältigen Sohn eines reichen Weinbauern. Das junge Pärchen muss sich deshalb einiges einfallen lassen, um zusammenzukommen.
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Den sonnigen Morgen, nützen die Marschallin und Octavian, ihr Geliebter, um Zärtlichkeiten auszutauschen. Man nimmt die Frühstücksschokolade ein, als ein plötzliches Lärmen aus dem Vorraum dringt. Die erschrockene Marschallin, die ein verfrühtes Heimkehren ihres Gemahls befürchtet, gewinnt die frühere Unbefangenheit wieder zurück, als sich der Ankommende als ihr Cousin Ochs auf Lerchenau herausstellt. Da eine Flucht unmöglich ist, verkleidet sich Octavian, der die Geliebte nicht kompromittieren möchte, eilig als Kammermädchen...
»Die Zauberflöte« ist Wolfgang Amadeus Mozarts bekannteste Oper und für viele Besucherinnen und Besucher der Einstieg in die Welt des Musiktheaters. Doch ist diese Oper beileibe kein eindeutig festzuschreibendes Werk, sondern ebenso rätselhaft-luzide wie vieles im Schaffen ihres Komponisten: Ist sie ein Kind des Vorstadttheaters oder versinnbildlicht sie Riten einer Geheimgesellschaft? Ist sie großes Welttheater oder einfach nur sinnenfrohes Spektakel?
Wagners Meistersinger sind ungeheuer im Anspruch, ungeheuer im Gelingen wie Misslingen, ungeheuer in der Wirkung. Wagner wendet sich mit dieser Oper erstmals wieder dem »real existierenden« Theater seiner Zeit zu. Anders als das monumentale Ring-Projekt, das einer utopischen Bühne der Zukunft zugedacht war, anders als der Tristan, der sich als unaufführbar erwiesen hat, entfaltet Wagner das neue Werk mit Rücksicht auf die Theaterkultur seiner Zeit und führt es zu einer umjubelten Premiere...
Was am 15. Jänner 1890 im St. Petersburger Mariinski-Theater seine Uraufführung erlebte, gehörte zu den größten Ereignissen der Ballettgeschichte. Zwei Meister ihres Faches – der Komponist Piotr I. Tschaikowski und der Choreograph Marius Petipa –, beraten von dem umfassend gebildeten Intendanten Iwan Wsewoloschski, der nicht nur das Libretto, sondern auch die Kostüme entwarf, hatten aufs Engste zusammengearbeitet und ein dreistündiges Tanzfest geschaffen, das in der Komplexität der musikalischem Gestaltung, der choreographisch-dramaturgischen Struktur, der metaphorischen Dichte und des symbolischen Reichtums der Bilder seinesgleichen sucht.
Den sonnigen Morgen, nützen die Marschallin und Octavian, ihr Geliebter, um Zärtlichkeiten auszutauschen. Man nimmt die Frühstücksschokolade ein, als ein plötzliches Lärmen aus dem Vorraum dringt. Die erschrockene Marschallin, die ein verfrühtes Heimkehren ihres Gemahls befürchtet, gewinnt die frühere Unbefangenheit wieder zurück, als sich der Ankommende als ihr Cousin Ochs auf Lerchenau herausstellt. Da eine Flucht unmöglich ist, verkleidet sich Octavian, der die Geliebte nicht kompromittieren möchte, eilig als Kammermädchen...
Was am 15. Jänner 1890 im St. Petersburger Mariinski-Theater seine Uraufführung erlebte, gehörte zu den größten Ereignissen der Ballettgeschichte. Zwei Meister ihres Faches – der Komponist Piotr I. Tschaikowski und der Choreograph Marius Petipa –, beraten von dem umfassend gebildeten Intendanten Iwan Wsewoloschski, der nicht nur das Libretto, sondern auch die Kostüme entwarf, hatten aufs Engste zusammengearbeitet und ein dreistündiges Tanzfest geschaffen, das in der Komplexität der musikalischem Gestaltung, der choreographisch-dramaturgischen Struktur, der metaphorischen Dichte und des symbolischen Reichtums der Bilder seinesgleichen sucht.
Wie viele seiner Komponistenkollegen versuchte auch Gaetano Donizetti in der damaligen Musik-Welthauptstadt Paris Fuß zu fassen – und das mit Erfolg. Gleich seine erste, 1840 an der Opéra-Comique herausgekommene Komödie zählte in kurzer Zeit zu den meistgefragten Stücken des internationalen Repertoires: Neben zahlreichen »Schlagern« erfreute sich vor allem die extrem anspruchsvolle Tenor-Arie mit ihren acht hohen Cs (manche Interpreten fügen sogar noch ein zusätzliches neuntes ein) andauernder Beliebtheit...
Den sonnigen Morgen, nützen die Marschallin und Octavian, ihr Geliebter, um Zärtlichkeiten auszutauschen. Man nimmt die Frühstücksschokolade ein, als ein plötzliches Lärmen aus dem Vorraum dringt. Die erschrockene Marschallin, die ein verfrühtes Heimkehren ihres Gemahls befürchtet, gewinnt die frühere Unbefangenheit wieder zurück, als sich der Ankommende als ihr Cousin Ochs auf Lerchenau herausstellt. Da eine Flucht unmöglich ist, verkleidet sich Octavian, der die Geliebte nicht kompromittieren möchte, eilig als Kammermädchen...
Was am 15. Jänner 1890 im St. Petersburger Mariinski-Theater seine Uraufführung erlebte, gehörte zu den größten Ereignissen der Ballettgeschichte. Zwei Meister ihres Faches – der Komponist Piotr I. Tschaikowski und der Choreograph Marius Petipa –, beraten von dem umfassend gebildeten Intendanten Iwan Wsewoloschski, der nicht nur das Libretto, sondern auch die Kostüme entwarf, hatten aufs Engste zusammengearbeitet und ein dreistündiges Tanzfest geschaffen, das in der Komplexität der musikalischem Gestaltung, der choreographisch-dramaturgischen Struktur, der metaphorischen Dichte und des symbolischen Reichtums der Bilder seinesgleichen sucht.
Wie viele seiner Komponistenkollegen versuchte auch Gaetano Donizetti in der damaligen Musik-Welthauptstadt Paris Fuß zu fassen – und das mit Erfolg. Gleich seine erste, 1840 an der Opéra-Comique herausgekommene Komödie zählte in kurzer Zeit zu den meistgefragten Stücken des internationalen Repertoires: Neben zahlreichen »Schlagern« erfreute sich vor allem die extrem anspruchsvolle Tenor-Arie mit ihren acht hohen Cs (manche Interpreten fügen sogar noch ein zusätzliches neuntes ein) andauernder Beliebtheit...
Was am 15. Jänner 1890 im St. Petersburger Mariinski-Theater seine Uraufführung erlebte, gehörte zu den größten Ereignissen der Ballettgeschichte. Zwei Meister ihres Faches – der Komponist Piotr I. Tschaikowski und der Choreograph Marius Petipa –, beraten von dem umfassend gebildeten Intendanten Iwan Wsewoloschski, der nicht nur das Libretto, sondern auch die Kostüme entwarf, hatten aufs Engste zusammengearbeitet und ein dreistündiges Tanzfest geschaffen, das in der Komplexität der musikalischem Gestaltung, der choreographisch-dramaturgischen Struktur, der metaphorischen Dichte und des symbolischen Reichtums der Bilder seinesgleichen sucht.
Wie viele seiner Komponistenkollegen versuchte auch Gaetano Donizetti in der damaligen Musik-Welthauptstadt Paris Fuß zu fassen – und das mit Erfolg. Gleich seine erste, 1840 an der Opéra-Comique herausgekommene Komödie zählte in kurzer Zeit zu den meistgefragten Stücken des internationalen Repertoires: Neben zahlreichen »Schlagern« erfreute sich vor allem die extrem anspruchsvolle Tenor-Arie mit ihren acht hohen Cs (manche Interpreten fügen sogar noch ein zusätzliches neuntes ein) andauernder Beliebtheit...
© Wiener Staatsoper GmbH (Ausschnitt)
Selten hat ein Werk mit solcher Unmittelbarkeit in Wien eingeschlagen wie Johann Strauß’ »Die Fledermaus«. Von der Uraufführung 1874 an brachte man das Stück in höchster Spieldichte, 1894 kam es zu Hofopern-Ehren, um seither nahezu durchgehend, und seit 1900 fast immer zu Silvester, im Repertoire zu bleiben. Die berühmteste aller Operetten nähert sich mit glücklicher und leichter Hand Spielarten der erotischen und sozialen Verstellung und bringt die bürgerlichen Fassaden zum Tanzen, politische und gesellschaftliche Kommentare inklusive...
© Wiener Staatsoper GmbH (Ausschnitt)
Selten hat ein Werk mit solcher Unmittelbarkeit in Wien eingeschlagen wie Johann Strauß’ »Die Fledermaus«. Von der Uraufführung 1874 an brachte man das Stück in höchster Spieldichte, 1894 kam es zu Hofopern-Ehren, um seither nahezu durchgehend, und seit 1900 fast immer zu Silvester, im Repertoire zu bleiben. Die berühmteste aller Operetten nähert sich mit glücklicher und leichter Hand Spielarten der erotischen und sozialen Verstellung und bringt die bürgerlichen Fassaden zum Tanzen, politische und gesellschaftliche Kommentare inklusive...