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Ballett: Dornröschen
Was am 15. Jänner 1890 im St. Petersburger Mariinski-Theater seine Uraufführung erlebte, gehörte zu den größten Ereignissen der Ballettgeschichte. Zwei Meister ihres Faches – der Komponist Piotr I. Tschaikowski und der Choreograph Marius Petipa –, beraten von dem umfassend gebildeten Intendanten Iwan Wsewoloschski, der nicht nur das Libretto, sondern auch die Kostüme entwarf, hatten aufs Engste zusammengearbeitet und ein dreistündiges Tanzfest geschaffen, das in der Komplexität der musikalischem Gestaltung, der choreographisch-dramaturgischen Struktur, der metaphorischen Dichte und des symbolischen Reichtums der Bilder seinesgleichen sucht.
Basierend auf E.T.A. Hoffmanns Erzählung Das Fräulein von Scuderi schufen Paul Hindemith und sein Librettist Ferdinand Lion die dreiaktige Oper Cardillac. In der Person der Titelfigur, eines Goldschmieds, der sich als Besessener von seinen Schmuckstücken nicht trennen kann und mordet, um sie zu schützen, werden in der Oper auch die Spannungsverhältnisse zwischen Künstler und Werk, zwischen äußerer Gesellschaft und innerer, einsamer Persönlichkeit thematisiert.
Violetta Valéry, käufliches Wunschobjekt der Pariser Gesellschaft, feiert aus- gelassen – nach langer Krankheit nur scheinbar genesen. Alfredo, ein junger Mann aus der Provinz, preist in einem Trinklied die wahre Liebe. Violetta hingegen bekennt sich zum unbeschwerten Lebensgenuss. Inmitten des aus- gelassenen Fests erleidet sie einen Schwächeanfall. Als sie sich von der Menge zurückzieht, gesteht ihr Alfredo seine Liebe, auf die sich Violetta nicht einlassen will: Sie könne ihm nur Freundschaft, nicht aber Liebe versprechen. Doch schnell gerät sie in einen Zwiespalt der Gefühle: Soll sie ihr bisheriges Leben aufgeben und Gefühle zulassen?
Was am 15. Jänner 1890 im St. Petersburger Mariinski-Theater seine Uraufführung erlebte, gehörte zu den größten Ereignissen der Ballettgeschichte. Zwei Meister ihres Faches – der Komponist Piotr I. Tschaikowski und der Choreograph Marius Petipa –, beraten von dem umfassend gebildeten Intendanten Iwan Wsewoloschski, der nicht nur das Libretto, sondern auch die Kostüme entwarf, hatten aufs Engste zusammengearbeitet und ein dreistündiges Tanzfest geschaffen, das in der Komplexität der musikalischem Gestaltung, der choreographisch-dramaturgischen Struktur, der metaphorischen Dichte und des symbolischen Reichtums der Bilder seinesgleichen sucht.
Basierend auf E.T.A. Hoffmanns Erzählung Das Fräulein von Scuderi schufen Paul Hindemith und sein Librettist Ferdinand Lion die dreiaktige Oper Cardillac. In der Person der Titelfigur, eines Goldschmieds, der sich als Besessener von seinen Schmuckstücken nicht trennen kann und mordet, um sie zu schützen, werden in der Oper auch die Spannungsverhältnisse zwischen Künstler und Werk, zwischen äußerer Gesellschaft und innerer, einsamer Persönlichkeit thematisiert.
Violetta Valéry, käufliches Wunschobjekt der Pariser Gesellschaft, feiert aus- gelassen – nach langer Krankheit nur scheinbar genesen. Alfredo, ein junger Mann aus der Provinz, preist in einem Trinklied die wahre Liebe. Violetta hingegen bekennt sich zum unbeschwerten Lebensgenuss. Inmitten des aus- gelassenen Fests erleidet sie einen Schwächeanfall. Als sie sich von der Menge zurückzieht, gesteht ihr Alfredo seine Liebe, auf die sich Violetta nicht einlassen will: Sie könne ihm nur Freundschaft, nicht aber Liebe versprechen. Doch schnell gerät sie in einen Zwiespalt der Gefühle: Soll sie ihr bisheriges Leben aufgeben und Gefühle zulassen?
Was am 15. Jänner 1890 im St. Petersburger Mariinski-Theater seine Uraufführung erlebte, gehörte zu den größten Ereignissen der Ballettgeschichte. Zwei Meister ihres Faches – der Komponist Piotr I. Tschaikowski und der Choreograph Marius Petipa –, beraten von dem umfassend gebildeten Intendanten Iwan Wsewoloschski, der nicht nur das Libretto, sondern auch die Kostüme entwarf, hatten aufs Engste zusammengearbeitet und ein dreistündiges Tanzfest geschaffen, das in der Komplexität der musikalischem Gestaltung, der choreographisch-dramaturgischen Struktur, der metaphorischen Dichte und des symbolischen Reichtums der Bilder seinesgleichen sucht.
Violetta Valéry, käufliches Wunschobjekt der Pariser Gesellschaft, feiert aus- gelassen – nach langer Krankheit nur scheinbar genesen. Alfredo, ein junger Mann aus der Provinz, preist in einem Trinklied die wahre Liebe. Violetta hingegen bekennt sich zum unbeschwerten Lebensgenuss. Inmitten des aus- gelassenen Fests erleidet sie einen Schwächeanfall. Als sie sich von der Menge zurückzieht, gesteht ihr Alfredo seine Liebe, auf die sich Violetta nicht einlassen will: Sie könne ihm nur Freundschaft, nicht aber Liebe versprechen. Doch schnell gerät sie in einen Zwiespalt der Gefühle: Soll sie ihr bisheriges Leben aufgeben und Gefühle zulassen?
»Ariadne auf Naxos«, das dritte gemeinsame Werk von Strauss und Hofmannsthal, wurde in seiner zweiten (und bekannten) Fassung 1916 an der Wiener Hofoper uraufgeführt. Die eigentliche Oper kreist um Ariadnes Begegnung mit den Gespenstern ihrer Einsamkeit. Voran­gestellt ist ihr ein alptraumhaftes Scherzo über Theaterschaffende, die den Launen eines Mäzens ausgeliefert sind. In zwei Serien leiten Christian Thielemann respektive Bertrand de Billy das Werk, es kehren die in Wien gefeierten Sängerinnen Camilla Nylund und Lise Davidsen in der Titelrolle ans Haus zurück, den Bacchus gestaltet neben Stephen Gould nun erstmals Brandon Jovanovich, die Zerbinetta singt Erin Morley.
Basierend auf E.T.A. Hoffmanns Erzählung Das Fräulein von Scuderi schufen Paul Hindemith und sein Librettist Ferdinand Lion die dreiaktige Oper Cardillac. In der Person der Titelfigur, eines Goldschmieds, der sich als Besessener von seinen Schmuckstücken nicht trennen kann und mordet, um sie zu schützen, werden in der Oper auch die Spannungsverhältnisse zwischen Künstler und Werk, zwischen äußerer Gesellschaft und innerer, einsamer Persönlichkeit thematisiert.
»Ariadne auf Naxos«, das dritte gemeinsame Werk von Strauss und Hofmannsthal, wurde in seiner zweiten (und bekannten) Fassung 1916 an der Wiener Hofoper uraufgeführt. Die eigentliche Oper kreist um Ariadnes Begegnung mit den Gespenstern ihrer Einsamkeit. Voran­gestellt ist ihr ein alptraumhaftes Scherzo über Theaterschaffende, die den Launen eines Mäzens ausgeliefert sind. In zwei Serien leiten Christian Thielemann respektive Bertrand de Billy das Werk, es kehren die in Wien gefeierten Sängerinnen Camilla Nylund und Lise Davidsen in der Titelrolle ans Haus zurück, den Bacchus gestaltet neben Stephen Gould nun erstmals Brandon Jovanovich, die Zerbinetta singt Erin Morley.
Was am 15. Jänner 1890 im St. Petersburger Mariinski-Theater seine Uraufführung erlebte, gehörte zu den größten Ereignissen der Ballettgeschichte. Zwei Meister ihres Faches – der Komponist Piotr I. Tschaikowski und der Choreograph Marius Petipa –, beraten von dem umfassend gebildeten Intendanten Iwan Wsewoloschski, der nicht nur das Libretto, sondern auch die Kostüme entwarf, hatten aufs Engste zusammengearbeitet und ein dreistündiges Tanzfest geschaffen, das in der Komplexität der musikalischem Gestaltung, der choreographisch-dramaturgischen Struktur, der metaphorischen Dichte und des symbolischen Reichtums der Bilder seinesgleichen sucht.
Basierend auf E.T.A. Hoffmanns Erzählung Das Fräulein von Scuderi schufen Paul Hindemith und sein Librettist Ferdinand Lion die dreiaktige Oper Cardillac. In der Person der Titelfigur, eines Goldschmieds, der sich als Besessener von seinen Schmuckstücken nicht trennen kann und mordet, um sie zu schützen, werden in der Oper auch die Spannungsverhältnisse zwischen Künstler und Werk, zwischen äußerer Gesellschaft und innerer, einsamer Persönlichkeit thematisiert.
»Ariadne auf Naxos«, das dritte gemeinsame Werk von Strauss und Hofmannsthal, wurde in seiner zweiten (und bekannten) Fassung 1916 an der Wiener Hofoper uraufgeführt. Die eigentliche Oper kreist um Ariadnes Begegnung mit den Gespenstern ihrer Einsamkeit. Voran­gestellt ist ihr ein alptraumhaftes Scherzo über Theaterschaffende, die den Launen eines Mäzens ausgeliefert sind. In zwei Serien leiten Christian Thielemann respektive Bertrand de Billy das Werk, es kehren die in Wien gefeierten Sängerinnen Camilla Nylund und Lise Davidsen in der Titelrolle ans Haus zurück, den Bacchus gestaltet neben Stephen Gould nun erstmals Brandon Jovanovich, die Zerbinetta singt Erin Morley.
Die Besetzung wird in Kürze veröffentlicht.
»Ariadne auf Naxos«, das dritte gemeinsame Werk von Strauss und Hofmannsthal, wurde in seiner zweiten (und bekannten) Fassung 1916 an der Wiener Hofoper uraufgeführt. Die eigentliche Oper kreist um Ariadnes Begegnung mit den Gespenstern ihrer Einsamkeit. Voran­gestellt ist ihr ein alptraumhaftes Scherzo über Theaterschaffende, die den Launen eines Mäzens ausgeliefert sind. In zwei Serien leiten Christian Thielemann respektive Bertrand de Billy das Werk, es kehren die in Wien gefeierten Sängerinnen Camilla Nylund und Lise Davidsen in der Titelrolle ans Haus zurück, den Bacchus gestaltet neben Stephen Gould nun erstmals Brandon Jovanovich, die Zerbinetta singt Erin Morley.
Hexen erzählen, was sie treiben.
Macbeth und Banco, die Generäle des Königs, kommen aus dem Krieg. Die Frauen grüßen Macbeth, den Herrn von Glamis, prophetisch als Herrn von Cawdor und als König von Schottland. Auch Banco will seine Zukunft wissen. Er soll Vater von Königen werden. Soldaten melden die Ernennung Macbeths zum Herrn von Cawdor.
Macbeth schaudert vor der Gewalt, mit der er die zweite Prophezeiung wahrmachen könnte. Banco durchschaut seine Versuchung.
Auch wenn Massenet mit Werther an den Triumph seiner Manon anschließen wollte, verweigerte er sich dem Diktat des Direktors der Pariser Opéra-Comique, der von ihm hinsichtlich Form und Stil eine Kopie der Erfolgsoper verlangte. Vielmehr suchte er nach neuen schöpferischen Wegen und Ausdrucksformen: So setzte sich Massenet einerseits mit dem Werk Richard Wagners auseinander und experimentierte andererseits mit der Orchestration...
Was am 15. Jänner 1890 im St. Petersburger Mariinski-Theater seine Uraufführung erlebte, gehörte zu den größten Ereignissen der Ballettgeschichte. Zwei Meister ihres Faches – der Komponist Piotr I. Tschaikowski und der Choreograph Marius Petipa –, beraten von dem umfassend gebildeten Intendanten Iwan Wsewoloschski, der nicht nur das Libretto, sondern auch die Kostüme entwarf, hatten aufs Engste zusammengearbeitet und ein dreistündiges Tanzfest geschaffen, das in der Komplexität der musikalischem Gestaltung, der choreographisch-dramaturgischen Struktur, der metaphorischen Dichte und des symbolischen Reichtums der Bilder seinesgleichen sucht.
Hexen erzählen, was sie treiben.
Macbeth und Banco, die Generäle des Königs, kommen aus dem Krieg. Die Frauen grüßen Macbeth, den Herrn von Glamis, prophetisch als Herrn von Cawdor und als König von Schottland. Auch Banco will seine Zukunft wissen. Er soll Vater von Königen werden. Soldaten melden die Ernennung Macbeths zum Herrn von Cawdor.
Macbeth schaudert vor der Gewalt, mit der er die zweite Prophezeiung wahrmachen könnte. Banco durchschaut seine Versuchung.
Auch wenn Massenet mit Werther an den Triumph seiner Manon anschließen wollte, verweigerte er sich dem Diktat des Direktors der Pariser Opéra-Comique, der von ihm hinsichtlich Form und Stil eine Kopie der Erfolgsoper verlangte. Vielmehr suchte er nach neuen schöpferischen Wegen und Ausdrucksformen: So setzte sich Massenet einerseits mit dem Werk Richard Wagners auseinander und experimentierte andererseits mit der Orchestration...
Die Attraktivität von Margarethe Wallmanns »Tosca«-Inszenierung ist seit 1958 ungebrochen. Einen zusätzlichen symbolischen Reiz erhält die Produktion durch die beeindruckende Anzahl namhafter Künstlerpersönlichkeiten, die in genau dieser Regie, in genau diesen Dekorationen und in genau diesen Kostümen in erinnerungswürdigen Vorstellungen vor das Wiener Publikum getreten sind. Die Galerie an herausragenden Interpre­tinnen und Interpreten wird nun in allen drei Aufführungsserien dieser Spielzeit fortgesetzt.
Hexen erzählen, was sie treiben.
Macbeth und Banco, die Generäle des Königs, kommen aus dem Krieg. Die Frauen grüßen Macbeth, den Herrn von Glamis, prophetisch als Herrn von Cawdor und als König von Schottland. Auch Banco will seine Zukunft wissen. Er soll Vater von Königen werden. Soldaten melden die Ernennung Macbeths zum Herrn von Cawdor.
Macbeth schaudert vor der Gewalt, mit der er die zweite Prophezeiung wahrmachen könnte. Banco durchschaut seine Versuchung.
Auch wenn Massenet mit Werther an den Triumph seiner Manon anschließen wollte, verweigerte er sich dem Diktat des Direktors der Pariser Opéra-Comique, der von ihm hinsichtlich Form und Stil eine Kopie der Erfolgsoper verlangte. Vielmehr suchte er nach neuen schöpferischen Wegen und Ausdrucksformen: So setzte sich Massenet einerseits mit dem Werk Richard Wagners auseinander und experimentierte andererseits mit der Orchestration...
Die Attraktivität von Margarethe Wallmanns »Tosca«-Inszenierung ist seit 1958 ungebrochen. Einen zusätzlichen symbolischen Reiz erhält die Produktion durch die beeindruckende Anzahl namhafter Künstlerpersönlichkeiten, die in genau dieser Regie, in genau diesen Dekorationen und in genau diesen Kostümen in erinnerungswürdigen Vorstellungen vor das Wiener Publikum getreten sind. Die Galerie an herausragenden Interpre­tinnen und Interpreten wird nun in allen drei Aufführungsserien dieser Spielzeit fortgesetzt.
Hexen erzählen, was sie treiben.
Macbeth und Banco, die Generäle des Königs, kommen aus dem Krieg. Die Frauen grüßen Macbeth, den Herrn von Glamis, prophetisch als Herrn von Cawdor und als König von Schottland. Auch Banco will seine Zukunft wissen. Er soll Vater von Königen werden. Soldaten melden die Ernennung Macbeths zum Herrn von Cawdor.
Macbeth schaudert vor der Gewalt, mit der er die zweite Prophezeiung wahrmachen könnte. Banco durchschaut seine Versuchung.
Auch wenn Massenet mit Werther an den Triumph seiner Manon anschließen wollte, verweigerte er sich dem Diktat des Direktors der Pariser Opéra-Comique, der von ihm hinsichtlich Form und Stil eine Kopie der Erfolgsoper verlangte. Vielmehr suchte er nach neuen schöpferischen Wegen und Ausdrucksformen: So setzte sich Massenet einerseits mit dem Werk Richard Wagners auseinander und experimentierte andererseits mit der Orchestration...
Dem jungen Dichter Andrea Chénier gelingt es, durch seinen ehrlichen Einsatz für Freiheit und Humanität, sich in jedem politischen System verdächtig zu machen: Bei einem Fest am Vorabend der Revolution im Schloss der Gräfin von Coigny entsetzt er alle Anwesenden durch seinen Lobpreis auf die Ideale der Freiheit..