01
Fr 19:00
Il Barbiere di Siviglia
Musikalsiche Leitung Stefano Montanari
Inszenierung Günther Rennert
Bühne und Kostüme Alfred Siercke

Graf Almaviva Cyrille Dubois
Bartolo Paolo Rumetz
Rosina Kate Lindsey
Figaro Boris Pinkhasovich
Basilio Michele Pertusi
...
Wolfgang Amadeus Mozarts und Lorenzo Da Pontes Zusammenarbeit gehört zu den ganz großen Glücksfällen der Kulturgeschichte. Als Vorlage für ihre erste gemeinsame Oper wählten sie Beaumarchais’ Komödie Die Hochzeit des Figaro, das Mittelstück einer Dramen-Trilogie, die in Frankreich zu einem Skandalwerk geworden war. Daher kaschierten sie zwar die revolutionäre Sprengkraft des Stoffes, tauchten dafür aber umso tiefer in das Seelenleben der Figuren ein und verliehen den Geschlechterbeziehungen eine über die Vorlage weit hinausgehende Bedeutung...
So groß Verdis Begeisterung für das Werk Shakespeares auch war, im Endeffekt basierten nur drei seiner Opern auf Vorlagen des englischen Dramatikers – neben Macbeth waren dies seine zwei letzten Werke für das Musiktheater, also Otello und Falstaff, die er beide auf Libretti seines ehemaligen künstlerischen Kontrahenten Arrigo Boito komponierte. Die gemeinsame Arbeit an Otello dauerte rund sieben Jahre, ehe die Oper am 5. Februar 1887 an der Mailänder Scala erfolgreich uraufgeführt wurde. In kürzester Zeit wurde Otello weltweit nachgespielt, so auch in Wien, wo die Oper am 15. Marz 1888 an der Hofoper, der heutigen Staatsoper, zur österreichischen Erstaufführung gelangte.
Musikalsiche Leitung Stefano Montanari
Inszenierung Günther Rennert
Bühne und Kostüme Alfred Siercke

Graf Almaviva Cyrille Dubois
Bartolo Paolo Rumetz
Rosina Kate Lindsey
Figaro Boris Pinkhasovich
Basilio Michele Pertusi
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Wolfgang Amadeus Mozarts und Lorenzo Da Pontes Zusammenarbeit gehört zu den ganz großen Glücksfällen der Kulturgeschichte. Als Vorlage für ihre erste gemeinsame Oper wählten sie Beaumarchais’ Komödie Die Hochzeit des Figaro, das Mittelstück einer Dramen-Trilogie, die in Frankreich zu einem Skandalwerk geworden war. Daher kaschierten sie zwar die revolutionäre Sprengkraft des Stoffes, tauchten dafür aber umso tiefer in das Seelenleben der Figuren ein und verliehen den Geschlechterbeziehungen eine über die Vorlage weit hinausgehende Bedeutung...
Ottone treibt die Sehnsucht zu Poppea. Als er vor ihrem Haus zwei schlafende Soldaten antrifft, wird ihm klar, dass seine Geliebte schon Besuch hat: Kaiser Nerone ist bei ihr. Die Soldaten erwachen und beschweren sich über Nerones Affären und seinen fahrlässigen Umgang mit der Macht.Nerone verabschiedet sich von Poppea. Ehe er nicht Kaiserin Ottavia verstoßen hat, muss ihre Beziehung geheim bleiben. Poppea will von Arnaltas Warnungen, dass die Welt der Mächtigen gefährlich sei, nichts wissen. Kaiserin Ottavia wei. über Nerones Ehebruch Bescheid. Als ihre Amme ihr rät, sich auch einen Liebhaber zu nehmen, reagiert Ottavia gereizt: Sie durchschaut die Gesetze der von Männern beherrschten Welt und will Nerone auf keinen Fall einen Vorwand für ihre Verstoßung liefern. Auch der Staatsphilosoph Seneca weiß ihr keinen Rat, wofür ihn ein Page als verlogenen Intellektuellen und eitlen Selbstdarsteller anprangert. Pallas Athene, die Göttin der Weisheit, verkündet Seneca seinen baldigen Tod.
Musikalsiche Leitung Stefano Montanari
Inszenierung Günther Rennert
Bühne und Kostüme Alfred Siercke

Graf Almaviva Cyrille Dubois
Bartolo Paolo Rumetz
Rosina Kate Lindsey
Figaro Boris Pinkhasovich
Basilio Michele Pertusi
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Wolfgang Amadeus Mozarts und Lorenzo Da Pontes Zusammenarbeit gehört zu den ganz großen Glücksfällen der Kulturgeschichte. Als Vorlage für ihre erste gemeinsame Oper wählten sie Beaumarchais’ Komödie Die Hochzeit des Figaro, das Mittelstück einer Dramen-Trilogie, die in Frankreich zu einem Skandalwerk geworden war. Daher kaschierten sie zwar die revolutionäre Sprengkraft des Stoffes, tauchten dafür aber umso tiefer in das Seelenleben der Figuren ein und verliehen den Geschlechterbeziehungen eine über die Vorlage weit hinausgehende Bedeutung...
Ottone treibt die Sehnsucht zu Poppea. Als er vor ihrem Haus zwei schlafende Soldaten antrifft, wird ihm klar, dass seine Geliebte schon Besuch hat: Kaiser Nerone ist bei ihr. Die Soldaten erwachen und beschweren sich über Nerones Affären und seinen fahrlässigen Umgang mit der Macht.Nerone verabschiedet sich von Poppea. Ehe er nicht Kaiserin Ottavia verstoßen hat, muss ihre Beziehung geheim bleiben. Poppea will von Arnaltas Warnungen, dass die Welt der Mächtigen gefährlich sei, nichts wissen. Kaiserin Ottavia wei. über Nerones Ehebruch Bescheid. Als ihre Amme ihr rät, sich auch einen Liebhaber zu nehmen, reagiert Ottavia gereizt: Sie durchschaut die Gesetze der von Männern beherrschten Welt und will Nerone auf keinen Fall einen Vorwand für ihre Verstoßung liefern. Auch der Staatsphilosoph Seneca weiß ihr keinen Rat, wofür ihn ein Page als verlogenen Intellektuellen und eitlen Selbstdarsteller anprangert. Pallas Athene, die Göttin der Weisheit, verkündet Seneca seinen baldigen Tod.
Musikalsiche Leitung Stefano Montanari
Inszenierung Günther Rennert
Bühne und Kostüme Alfred Siercke

Graf Almaviva Cyrille Dubois
Bartolo Paolo Rumetz
Rosina Kate Lindsey
Figaro Boris Pinkhasovich
Basilio Michele Pertusi
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Ottone treibt die Sehnsucht zu Poppea. Als er vor ihrem Haus zwei schlafende Soldaten antrifft, wird ihm klar, dass seine Geliebte schon Besuch hat: Kaiser Nerone ist bei ihr. Die Soldaten erwachen und beschweren sich über Nerones Affären und seinen fahrlässigen Umgang mit der Macht.Nerone verabschiedet sich von Poppea. Ehe er nicht Kaiserin Ottavia verstoßen hat, muss ihre Beziehung geheim bleiben. Poppea will von Arnaltas Warnungen, dass die Welt der Mächtigen gefährlich sei, nichts wissen. Kaiserin Ottavia wei. über Nerones Ehebruch Bescheid. Als ihre Amme ihr rät, sich auch einen Liebhaber zu nehmen, reagiert Ottavia gereizt: Sie durchschaut die Gesetze der von Männern beherrschten Welt und will Nerone auf keinen Fall einen Vorwand für ihre Verstoßung liefern. Auch der Staatsphilosoph Seneca weiß ihr keinen Rat, wofür ihn ein Page als verlogenen Intellektuellen und eitlen Selbstdarsteller anprangert. Pallas Athene, die Göttin der Weisheit, verkündet Seneca seinen baldigen Tod.
Ein Tanzfest der amerikanischen Neoklassik mit Werken von George Balanchine und Jerome Robbins – neu kombiniert aus dem Wiener Repertoire und ergänzt um die Staatsballett-Erstaufführung von »A Suite of Dances«!
Ottone treibt die Sehnsucht zu Poppea. Als er vor ihrem Haus zwei schlafende Soldaten antrifft, wird ihm klar, dass seine Geliebte schon Besuch hat: Kaiser Nerone ist bei ihr. Die Soldaten erwachen und beschweren sich über Nerones Affären und seinen fahrlässigen Umgang mit der Macht.Nerone verabschiedet sich von Poppea. Ehe er nicht Kaiserin Ottavia verstoßen hat, muss ihre Beziehung geheim bleiben. Poppea will von Arnaltas Warnungen, dass die Welt der Mächtigen gefährlich sei, nichts wissen. Kaiserin Ottavia wei. über Nerones Ehebruch Bescheid. Als ihre Amme ihr rät, sich auch einen Liebhaber zu nehmen, reagiert Ottavia gereizt: Sie durchschaut die Gesetze der von Männern beherrschten Welt und will Nerone auf keinen Fall einen Vorwand für ihre Verstoßung liefern. Auch der Staatsphilosoph Seneca weiß ihr keinen Rat, wofür ihn ein Page als verlogenen Intellektuellen und eitlen Selbstdarsteller anprangert. Pallas Athene, die Göttin der Weisheit, verkündet Seneca seinen baldigen Tod.
Musikalsiche Leitung Stefano Montanari
Inszenierung Günther Rennert
Bühne und Kostüme Alfred Siercke

Graf Almaviva Cyrille Dubois
Bartolo Paolo Rumetz
Rosina Kate Lindsey
Figaro Boris Pinkhasovich
Basilio Michele Pertusi
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Mit seinen 1879 durch ein Studentenensemble am Moskauer Maly (d.i. Kleinen) Theater uraufgeführten »lyrischen Szenen in drei Akten« verlässt Tschaikowski den für die Oper seiner Zeit weitgehend verbindlichen »großen Stil«: »Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.«
Ein Tanzfest der amerikanischen Neoklassik mit Werken von George Balanchine und Jerome Robbins – neu kombiniert aus dem Wiener Repertoire und ergänzt um die Staatsballett-Erstaufführung von »A Suite of Dances«!
Ein Tanzfest der amerikanischen Neoklassik mit Werken von George Balanchine und Jerome Robbins – neu kombiniert aus dem Wiener Repertoire und ergänzt um die Staatsballett-Erstaufführung von »A Suite of Dances«!
Mit seinen 1879 durch ein Studentenensemble am Moskauer Maly (d.i. Kleinen) Theater uraufgeführten »lyrischen Szenen in drei Akten« verlässt Tschaikowski den für die Oper seiner Zeit weitgehend verbindlichen »großen Stil«: »Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.«
Ein Tanzfest der amerikanischen Neoklassik mit Werken von George Balanchine und Jerome Robbins – neu kombiniert aus dem Wiener Repertoire und ergänzt um die Staatsballett-Erstaufführung von »A Suite of Dances«!
Ein Tanzfest der amerikanischen Neoklassik mit Werken von George Balanchine und Jerome Robbins – neu kombiniert aus dem Wiener Repertoire und ergänzt um die Staatsballett-Erstaufführung von »A Suite of Dances«!
Mit seinen 1879 durch ein Studentenensemble am Moskauer Maly (d.i. Kleinen) Theater uraufgeführten »lyrischen Szenen in drei Akten« verlässt Tschaikowski den für die Oper seiner Zeit weitgehend verbindlichen »großen Stil«: »Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.«
Adriana Lecouvreur, die vierte und berühmteste Oper Francesco Cilas, erzählt von der letzten Liebesaffäre und dem Tod der französischen Schauspielerin Adrienne Lecouvreur. Diese lebte von 1692 bis 1730 und zählte zu den besten und prominentesten Darstellerinnen ihrer Zeit. Sie unterhielt eine langjährige Liaison mit dem nicht minder bekannten Feldherrn Moritz von Sachsen; das Gerücht, die Herzogin von Bouillon, die ebenso in Moritz verliebt war, trachte ihr nach dem Leben, beschäftigte ganz Paris. Das Gerücht, Adrienne sei von ihr vergiftet worden, hielt sich hartnäckig und inspirierte zahlreiche Künstler zu Werken, unter anderem Eugne Scribe zu einem Schauspiel.
Ein Tanzfest der amerikanischen Neoklassik mit Werken von George Balanchine und Jerome Robbins – neu kombiniert aus dem Wiener Repertoire und ergänzt um die Staatsballett-Erstaufführung von »A Suite of Dances«!
Mit seinen 1879 durch ein Studentenensemble am Moskauer Maly (d.i. Kleinen) Theater uraufgeführten »lyrischen Szenen in drei Akten« verlässt Tschaikowski den für die Oper seiner Zeit weitgehend verbindlichen »großen Stil«: »Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.«
Adriana Lecouvreur, die vierte und berühmteste Oper Francesco Cilas, erzählt von der letzten Liebesaffäre und dem Tod der französischen Schauspielerin Adrienne Lecouvreur. Diese lebte von 1692 bis 1730 und zählte zu den besten und prominentesten Darstellerinnen ihrer Zeit. Sie unterhielt eine langjährige Liaison mit dem nicht minder bekannten Feldherrn Moritz von Sachsen; das Gerücht, die Herzogin von Bouillon, die ebenso in Moritz verliebt war, trachte ihr nach dem Leben, beschäftigte ganz Paris. Das Gerücht, Adrienne sei von ihr vergiftet worden, hielt sich hartnäckig und inspirierte zahlreiche Künstler zu Werken, unter anderem Eugne Scribe zu einem Schauspiel.
Mit seinen 1879 durch ein Studentenensemble am Moskauer Maly (d.i. Kleinen) Theater uraufgeführten »lyrischen Szenen in drei Akten« verlässt Tschaikowski den für die Oper seiner Zeit weitgehend verbindlichen »großen Stil«: »Ich brauche keine Zaren, Zarinnen, Volksaufstände, Schlachten, Märsche … ich suche ein intimes, aber starkes Drama, das auf den Konflikten beruht, die ich selber erfahren oder gesehen habe, die mich im Innersten berühren können.«
Balanchine – Ratmansky – Schläpfer: Drei Meister des zeitgenössischen Balletts treffen mit Tänzen zu Musik von russischen bzw. sowjetischen Komponisten aufeinander. Verbunden sind sie durch ihre Wurzeln. Die Choreographen durch die Danse d’école als Basis für eine Ballettkunst der Gegenwart; die Komponisten Strawinski, Mussorgski und Schostakowitsch durch die Musikkultur ihrer Heimat, von der aus ihre Wege in so unterschiedliche Richtungen führten.
Adriana Lecouvreur, die vierte und berühmteste Oper Francesco Cilas, erzählt von der letzten Liebesaffäre und dem Tod der französischen Schauspielerin Adrienne Lecouvreur. Diese lebte von 1692 bis 1730 und zählte zu den besten und prominentesten Darstellerinnen ihrer Zeit. Sie unterhielt eine langjährige Liaison mit dem nicht minder bekannten Feldherrn Moritz von Sachsen; das Gerücht, die Herzogin von Bouillon, die ebenso in Moritz verliebt war, trachte ihr nach dem Leben, beschäftigte ganz Paris. Das Gerücht, Adrienne sei von ihr vergiftet worden, hielt sich hartnäckig und inspirierte zahlreiche Künstler zu Werken, unter anderem Eugne Scribe zu einem Schauspiel.
Balanchine – Ratmansky – Schläpfer: Drei Meister des zeitgenössischen Balletts treffen mit Tänzen zu Musik von russischen bzw. sowjetischen Komponisten aufeinander. Verbunden sind sie durch ihre Wurzeln. Die Choreographen durch die Danse d’école als Basis für eine Ballettkunst der Gegenwart; die Komponisten Strawinski, Mussorgski und Schostakowitsch durch die Musikkultur ihrer Heimat, von der aus ihre Wege in so unterschiedliche Richtungen führten.
Die Tenorarie »Salut, demeure chaste et pure« (»Sei mir gegrüßt, keusche und reine Behausung«) ist beispielhaft für Charles Gounods Umgang mit Johann Wolfgang von Goethes Tragödie: Einerseits lehnt sich der Text fast wörtlich an die Vorlage an, andererseits fügt die Musik so viel schmachtendes Gefühl hinzu, dass es manchem Gralshüter der deutschen Kultur des sinnlichen Raffinements zu viel wurde: Während Faust die »unschuldige und göttliche Seele« der abwesenden Marguerite besingt, schmiegt sich die Solovioline wie eine Duettpartnerin an seine Melodie. Und »die Melodie ist entzückend«, befand selbst der Gounod-Skeptiker Hector Berlioz in seiner Uraufführungskritik: »Man hat wohl applaudiert, aber nicht genug, die Arie verdiente den hundertfachen Beifall.«