Berlin - Programme et billets

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Sa 15:30
VIVID The beauty of things
Das Leben der Androidin R’eye ist geprägt von Fremdsteuerung und klaren Mustern. Doch dann, eine leise Intuition und plötzlich tanzt sie aus der Reihe.
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@MARCUS LIEBERENZ
"Amore, sommissione, dolcezza“ – das sind die Attribute, die Giuseppe Verdi seiner Titelfigur Aida zugeschrieben hat: eine Frau, die für eine reine Liebe, Fügsamkeit und Zartheit steht. Aida fügt sich damit ein in die Reihe jener weiblichen Kunstfiguren des 19. Jahrhunderts, die weniger reale Wesen als vielmehr Sehnsuchtsobjekte und Projektionsflächen chauvinistischer Männerträume waren und unweigerlich im Sterben aus Liebe ihre Bestimmung fanden.
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Das Leben der Androidin R’eye ist geprägt von Fremdsteuerung und klaren Mustern. Doch dann, eine leise Intuition und plötzlich tanzt sie aus der Reihe.
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Der spanische Nationaldichter Miguel de Cervantes schuf 1605 mit „Don Quijote“, dem „Ritter von der traurigen Gestalt“, eine bis in die Gegenwart faszinierende Figur der Weltliteratur. Schon im Barock regte das Meisterwerk zu zahlreichen Bearbeitungen herausragender Komponisten an.
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@BARBARA AUMÜLLER
Andreas Kriegenburg erzählt Verdis OTELLO als Drama über das tödliche Zerbrechen einer großen Liebe in einer durch Krieg konditionierten Gesellschaft. Eine der größten Liebesgeschichten der Literatur scheitert – wie alle anderen großen Liebesgeschichten der Literatur übrigens auch: brutal, grausam und sinnlos.
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In eine gottlose Welt tritt der Antichrist. Angerufen von Luzifer selbst offenbart er sich in vielerlei Gestalt: Durch Hoffart, Missmut, Begierde, Lüge und Hass wird die Menschheit im „Streit aller gegen alle“ geprüft und versucht. Doch am Schluss setzt die Stimme Gottes dem Antichrist ein Ende: „Hephata!“ / „Öffne dich!“ – die Welt scheint gereinigt.
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Das Leben der Androidin R’eye ist geprägt von Fremdsteuerung und klaren Mustern. Doch dann, eine leise Intuition und plötzlich tanzt sie aus der Reihe.
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