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Akademietheater

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der herzerlfresser

Datum:

Uhrzeit:

Ort:

21.01.2017, Samstag

20:00

Akademietheater, Lisztstraße 1, 1030 Wien

Regie
Alexander Wiegold
Bühne
Katrin Brack
Kostüme
Lane Schäfer
Musik
Hannes Gwisdek
Licht
Michael Hofer
Dramaturgie
Klaus Missbach

„Die Grillen werden singen von der Liebe. Und die Herzen werden zirpen bis sie platzen.“

Der Gangsterer Andi entdeckt im Sumpf eine weibliche Leiche. Das Herz ist ihr herausgerissen. Der Sumpf ist aber gar nicht mehr so sumpfig, wie er früher einmal war. Alles ist frisch zubetoniert. Ein Einkaufsparadies ist auf ihm entstanden, an einem verkehrsgünstigen, zukunftsorientierten Standort in der Region mit Arbeitsplätzen, Wachstumsperspektiven. Die Eröffnung steht bevor. Da kommt so eine Frauenleiche reichlich ungelegen. Und dann wird noch eine zweite Dame ohne Herz gefunden. Heimlich im Moor entsorgen, so heißt die Krisenstrategie des Bürgermeisters, der den Gangsterer Andi mit der Leichenbeseitigung beauftragt. Und während das Eröffnungsfest zum Kaufrausch lädt, dringt der Sumpf durch alle Ritzen. Beim Tanz zur munteren Musik schlagen die einen Herzen höher und die anderen gar nicht mehr. Ein Schuss und Schluss.

Im herzerlfresser erinnert Ferdinand Schmalz an eine grausame Mordserie aus dem steirischen Mürztal vor fast 250 Jahren. Der Legende nach war der Knecht und Kartenspieler Paul Reininger von dem Wahn besessen, sieben noch warme Mädchenherzen verschlingen zu müssen. Ferdinand Schmalz holt diese düstere Überlieferung in eine heutige Kleinstadt und überprüft an ihr die Liebe in Zeiten des Neoliberalismus.

Nach am beispiel der butter und dosenfleisch ist der herzerlfresser das dritte Stück des Grazer Autors am Burgtheater. Ferdinand Schmalz gewann 2012 den Retzhofer Dramapreis und wurde 2014 von „Theater heute“ zum Nachwuchsautor des Jahres gewählt.

Änderungen vorbehalten.
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Michael Hofer
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„Die Grillen werden singen von der Liebe. Und die Herzen werden zirpen bis sie platzen.“

Der Gangsterer Andi entdeckt im Sumpf eine weibliche Leiche. Das Herz ist ihr herausgerissen. Der Sumpf ist aber gar nicht mehr so sumpfig, wie er früher einmal war. Alles ist frisch zubetoniert. Ein Einkaufsparadies ist auf ihm entstanden, an einem verkehrsgünstigen, zukunftsorientierten Standort in der Region mit Arbeitsplätzen, Wachstumsperspektiven. Die Eröffnung steht bevor. Da kommt so eine Frauenleiche reichlich ungelegen. Und dann wird noch eine zweite Dame ohne Herz gefunden. Heimlich im Moor entsorgen, so heißt die Krisenstrategie des Bürgermeisters, der den Gangsterer Andi mit der Leichenbeseitigung beauftragt. Und während das Eröffnungsfest zum Kaufrausch lädt, dringt der Sumpf durch alle Ritzen. Beim Tanz zur munteren Musik schlagen die einen Herzen höher und die anderen gar nicht mehr. Ein Schuss und Schluss.

Im herzerlfresser erinnert Ferdinand Schmalz an eine grausame Mordserie aus dem steirischen Mürztal vor fast 250 Jahren. Der Legende nach war der Knecht und Kartenspieler Paul Reininger von dem Wahn besessen, sieben noch warme Mädchenherzen verschlingen zu müssen. Ferdinand Schmalz holt diese düstere Überlieferung in eine heutige Kleinstadt und überprüft an ihr die Liebe in Zeiten des Neoliberalismus.

Nach am beispiel der butter und dosenfleisch ist der herzerlfresser das dritte Stück des Grazer Autors am Burgtheater. Ferdinand Schmalz gewann 2012 den Retzhofer Dramapreis und wurde 2014 von „Theater heute“ zum Nachwuchsautor des Jahres gewählt.

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