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Turandot

Turandot ist die letzte Oper von Giacomo Puccini. Das Libretto schrieben Giuseppe Adami und Renato Simoni nach dem gleichnamigen Theaterstück von Carlo Gozzi. Die Oper wurde erst nach Puccinis Tod von Franco Alfano nach den Skizzen und Aufzeichnungen Puccinis vollendet.

Turandot (persisch توران دخت, Turandocht, deutsch: Mädchen aus Turan) ist die Prinzessin in einer Erzählung aus der orientalischen Sammlung Tausendundein Tag, die jeden Freier köpfen lässt, der ihre Rätsel nicht lösen kann. Eine weitere, wesentlich ältere Quelle des Stoffs ist das Werk Die sieben Schönheiten (dort ist es die russische Prinzessin) des persischen Dichters Nezami...

Mit Calafs Arie „Nessun dorma“ wurde Giacomo Puccinis Oper Turandot weltberühmt. Vor der mächtigen Kulisse der drachenförmigen Mauer im Bodensee hallt diese Arie in die Nacht. Marco Arturo Marellis Bühnenbild spielt mit chinesischen Herrschaftssymbolen. Die riesige Mauer ist vom längsten Bauwerk der Welt, der Chinesischen Mauer, inspiriert. Diese Mauer wird von über zweihundert Terrakotta-Kriegern durchkreuzt, die in den Himmel wie ins Wasser streben. Auch in der Musik sind chinesisch erscheinende Klänge zu hören. Puccini ließ sich von Melodien aus Spieluhren inspirieren, die ein befreundeter Diplomat aus China mitgebracht hatte. Doch so chinesisch Puccinis letztes Bühnenwerk erscheinen mag, seine Handlung stammt ursprünglich aus einem persischen Märchen und die Musik zieht sämtliche Register der italienischen Oper. Der mächtigen Turandot steht die aufopferungsvolle Liù gegenüber, die den Prinzen Calaf liebt und das Geheimnis seines Namens mit in ihren ergreifenden Tod nimmt. Das Volk betrauert diesen Tod ebenso leidenschaftlich wie es zuvor das Spektakel der Enthauptung von Turandots Brautwerbern genossen hat. Akrobaten und Feuerkünstler, Tänzerinnen und Soldaten feiern Turandots Auftritt im zweiten Akt. Doch bevor sie dem Prinzen ihre Rätsel stellt, offenbart sie, warum sie so eiskalt geworden ist: Vor langer Zeit wurde ihre Ahnin von einem Mann misshandelt und getötet. Turandots Maske ihrer Vorfahrin kann Calafs Liebe schließlich brechen. Wie es sich Puccini wünschte, kehren die beiden „durch die Liebe unter die Menschen zurück, und diese Liebe muss von allen Personen auf der Bühne Besitz ergreifen.“

Musikalische Leitung Paolo Carignani | Giuseppe Finzi
Inszenierung und Bühne Marco Arturo Marelli
Kostüme Constance Hoffman

Wiener Symphoniker
Prager Philharmonischer Chor
Bregenzer Festspielchor

Licht: Davy Cunningham
Chorleitung: Lukáš Vasilek
Dramaturgie: Olaf A. Schmitt

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