Wiener Hofburg Orchester - Spielplan, Programm & Tickets kaufen

Wiener Hofburg Orchester

Wien gilt als die Weltstadt der Musik! Ganz besonders die Musik der Dynastie Strauss, und hier vor allem der Wiener Walzer, hat Wien seit dem 19. Jahrhundert geprägt und verzaubert.
Die Gründung des Wiener Hofburg Orchesters

Im Jahre 1971 schlossen sich die besten Musiker aus allen großen Orchestervereinigungen Wiens unter Gert Hofbauer als Dirigenten zum Wiener Hofburg Orchester zusammen.

Ihr erklärtes Ziel ist es, die Wiener Walzer-Operettenmusik zu pflegen und in die Welt zu tragen. In und ausländische Rundfunk-und Fernsehproduktionen, internationale Engagements bei symphonischen Konzerten sowie Tonträgeraufnahmen machten das Orchester bekannt und berühmt.

Die Konzert-Saison des Wiener Hofburg Orchesters

Die J. Strauss und W.A. Mozart Konzerte mit dem Wiener Hofburg Orchester finden von Mai bis Mitte Oktober jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag sowie zusätzlich jeden Mittwoch von Juni bis September statt.

Desweiteren gibt es noch an ausgewählten Terminen im Oktober und Dezember klassische Konzerte in der Wiener Hofburg.

Das Programm setzt sich aus den bekanntesten Melodien der Walzer- und Operettenmusik von „Walzerkönig“ Johann Strauss, Franz Léhar und Opernarien von Wolfgang Amadeus Mozart zusammen.
Das Hofburg Orchester besteht aus 36 Musikern und 6 internationalen Gesangssolisten aus allen großen Orchestervereinigungen Wiens unter der Leitung des Dirigenten Gert Hofbauer.

Die Geschichte der Wiener Hofburg

Die Hofburg in Wien ist die ehemalige kaiserliche Residenz.

Der Gebäudekomplex der Hofburg entstand zwischen dem 13. und dem 19. Jahrhundert. Die sechs Jahrhunderte lang andauernde Bautätigkeit prägt die Erscheinungsform des Gebäudes stark.

An den verschiedenen Teilen sind alle Baustile von Gotik, Renaissance und Barock bis hin zum Klassizismus der Gründerzeit zu erkennen.
Bis zum Jahr 1918 war die Hofburg die Residenz der Habsburger.
Fast jeder Regent ließ Teile dazubauen, umgestalten oder für sich und seine Familie neu einrichten.

Hofburg - Festsaal

Durch den Vorsaal gelangt man in den großen Festsaal, der unter Kaiser Franz Joseph I. im Jahre 1908 begonnen und erst im Jahre 1923 vollendet wurde.
Die eindrucksvollen Deckenmalereien des Malers Schramm zeigen die Devise von Kaiser Franz Joseph I. – „Viribus Unitis“ (Mit vereinten Kräften) und die thronende Macht Austria.
Das Mittelbild stellt Austria dar, umgeben von allegorischen Darstellungen der Religion, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Wissenschaft, Kunst und Ackerbau.
Die 15 Lunetten von Veith zeigen bedeutende Habsburgerherrscher.
In weiteren Oktogenfeldern vom Maler Stauffer sieht man unter anderem den Feldherr Karl v. Lothringen, den Polenkönig Johann Sobieski, Feldmarschall Prinz Eugen von Savoyen, Staatskanzler Fürst Kaunitz sowie Fürst Metternich.

Hofburg - Zeremoniensaal

Vom Festsaal gelangt man über die Seitengalerie in den Zeremoniensaal, der von 1802 bis 1806 unter Kaiser Franz I. vom Hofarchitekten Ludwig Montoyer im klassizistischen Stil erbaut wurde. Die prächtige Kassettendecke wird getragen von 24 Rundsäulen aus Kunstmarmor, dem damals modernen „ stucco lustro“.

Der Zeremoniensaal diente bereits Napoleon I. im Jahre 1810 als Rahmen für seine Werbung um Erzherzogin Marie Luise, der Tochter Kaiser Franz I.
Bis zum Ende der Monarchie im Jahre 1918 diente der Saal als Thronsaal. Hier schlug Kaiser Franz I. viele Adelige zu Rittern.

Kaiser Franz Joseph I (1830 – 1916) und seine Gemahlin Elisabeth bereiteten hier alljährlich am Gründonnerstag die österlichen Fußwaschungen an je 12 Greisen und Greisinnen.

Dieses Ritual galt als Ehrung der religiösen Bräuche und des Volkes und wurde als persönliche Fürsorge des Regentenpaares durchgeführt.

Im Zeremoniensaal fanden Hofkonzerte und – Bälle statt.
Unter Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth wurden hier große Gala-Abende, wie der “Ball bei Hof“ abgehalten, der nur dem Hofstaat und der Hocharistokratie vorbehalten war.

Die Geschichte des Wiener Konzerthauses

Das Wiener Konzerthaus - Ein Haus für alle

Als man 1890 in Wien von einem zukünftigen Haus für Musikfeste träumte, plante man einen Mehrzweckbau, der breite Bevölkerungsschichten ansprechen sollte im Unterschied zum traditionsreichen Musikverein.
Die erste Idee kam von dem Architekten Ludwig Baumann: Sein «Olympion» sollte Räume für Konzerte, Eislaufverein und Bicycleclub enthalten und in einer Freiluft-Arena insgesamt 40.000 Menschen Platz bieten.
Der Plan zerschlug sich, sein Anliegen aber lebte fort, denn das Konzerthaus, dessen Bau im Dezember 1911 begann, wurde von demselben Ludwig Baumann gemeinsam mit den berühmten Theaterarchitekten Ferdinand Fellner und Hermann Gottlieb Helmer so angelegt, dass seine drei Säle (Großer Saal, Mozart-Saal und Schubert-Saal) gleichzeitig bespielt werden können, ohne dass die Veranstaltungen einander stören.

Die ersten Jahre des Wiener Konzerthauses

Von Anfang an standen kultureller Zweck und künstlerische Mission des Wiener Konzerthauses fest: «Eine Stätte zu sein für die Pflege edler Musik, ein Sammelpunkt künstlerischer Bestrebungen, ein Haus für die Musik und ein Haus für Wien.» In diesem Geiste wurde das Konzerthaus am 19. Oktober 1913 unter der Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph I. mit einem feierlichen Konzert eröffnet. Richard Strauss schuf für diesen Anlass sein «Festliches Präludium op. 61», anschließend erklang Ludwig van Beethovens Neunte Symphonie. Diese Programmzusammenstellung – ein zeitgenössisches Werk und ein Meisterwerk der Vergangenheit – sollte für das Wiener Konzerthaus beispielgebend werden: Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude sind bis heute die tragenden Säulen der musikalischen Welt des Konzerthauses, bilden seine künstlerische Identität.
Das Wiener Konzerthaus in der Zwischenkriegszeit

Gesellschaftliche Umbrüche und finanzielle Krisen während der Zwischenkriegszeit haben das künstlerische Profil des Konzerthauses entscheidend mitgeprägt und führten zu einer Vielseitigkeit im kulturellen Angebot des Hauses, die sich aus heutiger Perspektive als wegweisend darstellt.
Neben der kontinuierlichen Pflege des klassischen Repertoires finden sich auf den Spielplänen der 20er und 30er Jahre bedeutende Uraufführungen, Jazz- und Schlagerkonzerte, Lesungen berühmter Literaten, spiritistische Vorträge, Veranstaltungen mit Ausdruckstanz, Symposien, Kongresse, Fecht- und Boxweltmeisterschaften.
Die Jahre 1938 bis 1945 waren für das Wiener Konzerthaus von kultureller Verarmung geprägt.
Unter dem vernichtenden Druck der nationalsozialistischen Diktatur verkam es zum Propaganda- und Unterhaltungsbetrieb und wurde seiner zentralen künstlerischen Inhalte weitgehend beraubt.
Das Wiener Konzerthaus - der Neuanfang nach 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm das Konzerthaus eine wichtige Rolle bei der Wiederbelebung und Erneuerung des österreichischen Musiklebens ein. Rasch wurde es zum führenden Veranstalter zeitgenössischer Musik in Österreich und zur gesuchten Bühne für den internationalen Jazz in Wien.

Vom Konzerthaus ins Leben gerufene Veranstaltungsreihen setzten entscheidende Akzente im Wiener Kulturleben. Alte Musik, Jazz und Neue Musik zählen seitdem zu inhaltlichen Schwerpunkten des Konzerthauses und ergänzen seinen künstlerischen Kernbereich – die klassische Musik in der Fülle ihrer Tradition.

Die einzigartige Atmosphäre des Wiener Konzerthauses zieht nicht nur Künstler des internationalen Musiklebens an. Sie bildet auch den Rahmen für zahlreiche andere gesellschaftliche Ereignisse, für Bälle, Konferenzen, Diners, Firmenpräsentationen und -feiern. Das Service im Event-Bereich hat im Wiener Konzerthaus eine lange Tradition, die bis in die 20er Jahre zurückreicht. Die breite Palette an Programmen und Angeboten im Wiener Konzerthaus weist hingegen deutlich in die Zukunft.
Durch die grossangelegte Generalsanierung (1998-2001) ist das altehrwürdige Gebäude auch für die Herausforderungen des dritten Jahrtausends gerüstet.

Änderungen vorbehalten.
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Sa 20:30
Wiener Hofburg Orchester