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Herbie Hancock

Datum:

Uhrzeit:

Ort:

02.07.2020 , Donnerstag

19:30

Staatsoper, Opernring 2, 1010 Wien

Seit mehr als vier Jahren arbeitet Jazzpianistenlegende Herbie Hancock an einem neuen Album. Die Zeichen stehen gut, dass er dieses im Sommer beim Jazz Fest Wien präsentieren wird. Man kann jedenfalls gespannt sein, was Hancock anlässlich seiner ausgewählten Auftritte zum 80sten Geburtstag diesmal ausgebrütet hat. ...

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Sein Gesang ist eine Delikatesse wie die Säfte der ebenfalls aus dem rauen Piemont stammenden Rebsorte Barbera: dunkel und authentisch, geheimnisvoll und doch offenbarend. Mit Räuspern und Hüsteln evoziert Paolo Conte ungleich mehr Gefühl als so mancher Sänger mit Abschlussdiplom.

Dieses Potenzial war dem 1937 in Asti geborenen, gelernten Rechtsanwalt selbst lange verborgen. Zunächst komponierte er für andere. Nach bescheidenen Anfängen als Jazzvibraphonist auf Kreuzfahrtschiffen versuchte er gemeinsam mit seinem Bruder Giorgio Hits für Kollegen zu schreiben. Erfolgreich wurde Conte damit allerdings erst, nachdem er ab 1967 solo komponierte.

Für Adriano Celentano schrieb er Hits wie „La Coppia Piu‘ Bella Del Mondo“ und „Azurro“. Danach konnte er Wagnisse eingehen. Er fabrizierte Exzentrisches für Künstler wie Patty Pravo und Enzo Jannacci, für Shirley Bassey und Johnny Hallyday. Seine Songstrukturen wurden komplexer, die Akkorde variantenreicher.

In den Siebzigerjahren verlangte das Publikum nach Authentizität in der Musik. Die Ära der Cantautori brach an, Paolo Conte wurde international erfolgreich. Sein delikater Mischstil, der Elemente aus Chanson und Blues, Jazz und ländlicher Folklore zu einem circensischen Klangkaleidoskop vereint, wurde zu einem Erfolgsmodell. Mit Hits wie „Via Con Me“ und „Mister Jive“, sowie grandiosen Alben wie „Paris Milonga“ und „Psiche“ macht er sich zur Legende.

Line-Up:
Paolo Conte: Vocals – Piano
Seit mehr als vier Jahren arbeitet Jazzpianistenlegende Herbie Hancock an einem neuen Album. Die Zeichen stehen gut, dass er dieses im Sommer beim Jazz Fest Wien präsentieren wird. Man kann jedenfalls gespannt sein, was Hancock anlässlich seiner ausgewählten Auftritte zum 80sten Geburtstag diesmal ausgebrütet hat.

Der 1940 in Chicago geborene Hancock hat sich im Laufe seiner langen Karriere auf unterschiedlichste Art künstlerisch ausgedrückt. Sein Solodebütalbum „Takin´ Off“ von 1962 auf dem renommierten Label Blue Note hielt mit „Watermelon Man“ seinen ersten Hit bereit. Der Faden riss nie. Frühe Kompositionen wie „Cantaloupe Island“ und „Maiden Voyage“ wurden zu Jazzstandards.

Von 1963 bis 1968 prägte Hancock im zweiten Quintett von Miles Davis dessen revolutionäre Sounds entscheidend mit. Er kreierte in jenen Jahren auch sublime Soundtracks wie „Blow Up“ und „The Prisoner“. Für drei gewaltige Fusion-Alben gründete er seine geniale Mwandishi-Band. Dann bog er Richtung Funk ab und etablierte ab 1972 seine „The Headhunters“, mit denen er Hits wie „Chameleon“ und „Actual Proof“ lancierte.

Es folgten stilistisch unstete Jahre mit hervorragenden Alben. Hancock zelebrierte Disco mit „Sunlight“ und wechselte zu Electro mit dem Welthit „Rockit“. In den Achtzigern spielte er plötzlich parallel zu höchst progressiven Projekten straighten Jazz in seiner Allstar-Band „V.S.O.P.“, zu der u.a. Trompeter Freddie Hubbard zählte. Später schreckte er auch nicht vor Pop- und Elektronikalben wie „Future 2 Future“ zurück. Für „River: The Joni Letters“, seine Hommage an Joni Mitchell, erhielt er 2008 bei den Grammys die Auszeichnung „Album Of The Year“.

Seine wohl intensivste künstlerische Freundschaft unterhält Hancock mit dem Saxophonisten Wayne Shorter, mit dem er seit 1963 immer wieder spielte. 2014 verfasste Hancock, ein praktizierender Buddhist, mit „Possibilities“ eine sehr ehrliche Autobiographie. Die 80 Jahre, die er schon auf der Welt ist, merkt man ihm keineswegs an.

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