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Fr 20:00
jedermann (stirbt)
Im Auftrag des Burgtheaters hat der vielfach preisgekrönte österreichische Dramatiker Ferdinand Schmalz das Spiel vom Sterben des reichen Mannes für das 21. Jahrhundert über-, fort-, und neugeschrieben. Er nimmt dem Text seinen fast schon liturgischen Charakter, spitzt die Dramaturgie des Originals zu, schärft die Konflikte, schraubt lustvoll an Sprache und Versmaß, bricht altertümelnde Klischees auf und erneuert die Ikonografie...
Das Eheband ist das kürzeste an Raum, das längste an Zeit.
Johann Nestroy
Liebesgeschichten und Heiratssachen
Frank Hoffmann wird diese große Parabel der Moderne in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und Maria Happel und Burghart Klaußner in den Hauptrollen inszenieren...
Medea – Königstochter, Ehefrau, Betrogene, Fremde. Medea – Kindsmörderin, Hexe. Wohl kaum eine Frauenfigur der Antike hat mehr Adaptionen inspiriert als sie.
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Nach erfolgreichen Aufführungen des Balletts Rodin im Burgtheater 2016 ist das Eifman Ballett wieder zu Gast in Wien: Boris Eifman gilt als einer der profiliertesten russischen Choreographen der Gegenwart. Er bekennt sich zu einem leidenschaftlichen „Ballett-Theater“, bei dem dramatischer Ausdruckswille die Grundlage des Tanzens ist. Eifman bleibt dabei dem klassischen Tanz verpflichtet, verfolgt aber mit seinen Choreographien das Ziel, „den Menschen nicht nur eine Augenweide zu präsentieren, sondern vielmehr ihre Empfindungen und Gefühle anzusprechen, um ein gemeinsames lebendiges Ritual zu initiieren“...
unter Mitarbeit von Lukas Kristl
1932. Im Zuge der Weltwirtschafskrise erstarken populistische Bewegungen und schließlich der Nationalsozialismus in Mitteleuropa. Viele Menschen sind arbeitslos. Auch Elisabeth, eine junge Frau. Sie hat kein Geld, keine Arbeit, keinen Mann. Aber sie hat gehört, dass man im Anatomischen Institut die eigene Leiche verkaufen könne, für die Wissenschaft, wenn man gestorben ist. Das Geld dafür bekomme man aber im Voraus – ein Irrtum, wie sich herausstellt.
Shakespeares düsteres Trauerspiel, das nicht nur seine Zeitgenossen verstörte, wurde 1605 in London uraufgeführt. Zum 70. Geburtstag Klaus Maria Brandauers inszeniert Peter Stein dieses literarische und theatrale Elementarereignis, eine Tragödie, an deren Schluss – wie Jan Kott es formulierte – „nur die blutige und leere Erde“ zurückbleibt.
unter Mitarbeit von Lukas Kristl
1932. Im Zuge der Weltwirtschafskrise erstarken populistische Bewegungen und schließlich der Nationalsozialismus in Mitteleuropa. Viele Menschen sind arbeitslos. Auch Elisabeth, eine junge Frau. Sie hat kein Geld, keine Arbeit, keinen Mann. Aber sie hat gehört, dass man im Anatomischen Institut die eigene Leiche verkaufen könne, für die Wissenschaft, wenn man gestorben ist. Das Geld dafür bekomme man aber im Voraus – ein Irrtum, wie sich herausstellt.
Medea – Königstochter, Ehefrau, Betrogene, Fremde. Medea – Kindsmörderin, Hexe. Wohl kaum eine Frauenfigur der Antike hat mehr Adaptionen inspiriert als sie.
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Nach erfolgreichen Aufführungen des Balletts Rodin im Burgtheater 2016 ist das Eifman Ballett wieder zu Gast in Wien: Boris Eifman gilt als einer der profiliertesten russischen Choreographen der Gegenwart. Er bekennt sich zu einem leidenschaftlichen „Ballett-Theater“, bei dem dramatischer Ausdruckswille die Grundlage des Tanzens ist. Eifman bleibt dabei dem klassischen Tanz verpflichtet, verfolgt aber mit seinen Choreographien das Ziel, „den Menschen nicht nur eine Augenweide zu präsentieren, sondern vielmehr ihre Empfindungen und Gefühle anzusprechen, um ein gemeinsames lebendiges Ritual zu initiieren“...
Shakespeares düsteres Trauerspiel, das nicht nur seine Zeitgenossen verstörte, wurde 1605 in London uraufgeführt. Zum 70. Geburtstag Klaus Maria Brandauers inszeniert Peter Stein dieses literarische und theatrale Elementarereignis, eine Tragödie, an deren Schluss – wie Jan Kott es formulierte – „nur die blutige und leere Erde“ zurückbleibt.
Im Auftrag des Burgtheaters hat der vielfach preisgekrönte österreichische Dramatiker Ferdinand Schmalz das Spiel vom Sterben des reichen Mannes für das 21. Jahrhundert über-, fort-, und neugeschrieben. Er nimmt dem Text seinen fast schon liturgischen Charakter, spitzt die Dramaturgie des Originals zu, schärft die Konflikte, schraubt lustvoll an Sprache und Versmaß, bricht altertümelnde Klischees auf und erneuert die Ikonografie...
Heiligabend. Neville und Belinda haben wie jedes Jahr ihre Freunde und Verwandten eingeladen. Die Vorbereitungen für das Fest laufen auf Hochtouren. Harvey, Nevilles Onkel, ein ehemaliger Wachmann, streitet mit Belindas Schwager über Gewalt im Fernsehen.
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Doch gerade verändert sich etwas.
Ayad Akhtar
Geächtet
Frank Hoffmann wird diese große Parabel der Moderne in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und Maria Happel und Burghart Klaußner in den Hauptrollen inszenieren...
Ein Kleinstadtidyll, plötzlich konfrontiert mit einem Weltereignis: ein unübersehbarer Zug von Vertriebenen, flüchtend vor den Revolutionskriegen, Hilfe und Unterkunft suchend. Die Bewohner der Kleinstadt helfen – doch meist mit Verzichtbarem und Entbehrlichem. Furcht und Sorge fressen sich in die christlichen Seelen.
Am 13. Dezember 2018 war es endlich soweit: Harald Schmidt und Michael Niavarani trafen einander zum ersten Mal in dieser Spielzeit auf der Bühne des Burgtheaters. Das nächste Zusammentreffen findet am 21. Februar 2019 statt.
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Medea – Königstochter, Ehefrau, Betrogene, Fremde. Medea – Kindsmörderin, Hexe. Wohl kaum eine Frauenfigur der Antike hat mehr Adaptionen inspiriert als sie.
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Medea – Königstochter, Ehefrau, Betrogene, Fremde. Medea – Kindsmörderin, Hexe. Wohl kaum eine Frauenfigur der Antike hat mehr Adaptionen inspiriert als sie.
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Hiob, von Joseph Roth 1930 im Pariser Exil verfaßt, ist der „Roman eines einfachen Mannes”: des orthodoxen Tora-Lehrers Mendel Singer, dessen Leidensweg er begleitet. Hiob ist Schtetl- und Großstadterzählung in einem, Auswanderergeschichte und Familiendrama, Märchen und Mythos.
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Hiob, von Joseph Roth 1930 im Pariser Exil verfaßt, ist der „Roman eines einfachen Mannes”: des orthodoxen Tora-Lehrers Mendel Singer, dessen Leidensweg er begleitet. Hiob ist Schtetl- und Großstadterzählung in einem, Auswanderergeschichte und Familiendrama, Märchen und Mythos.
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Das Eheband ist das kürzeste an Raum, das längste an Zeit.
Johann Nestroy
Liebesgeschichten und Heiratssachen
Nach erfolgreichen Aufführungen des Balletts Rodin im Burgtheater 2016 ist das Eifman Ballett wieder zu Gast in Wien: Boris Eifman gilt als einer der profiliertesten russischen Choreographen der Gegenwart. Er bekennt sich zu einem leidenschaftlichen „Ballett-Theater“, bei dem dramatischer Ausdruckswille die Grundlage des Tanzens ist. Eifman bleibt dabei dem klassischen Tanz verpflichtet, verfolgt aber mit seinen Choreographien das Ziel, „den Menschen nicht nur eine Augenweide zu präsentieren, sondern vielmehr ihre Empfindungen und Gefühle anzusprechen, um ein gemeinsames lebendiges Ritual zu initiieren“...
Hiob, von Joseph Roth 1930 im Pariser Exil verfaßt, ist der „Roman eines einfachen Mannes”: des orthodoxen Tora-Lehrers Mendel Singer, dessen Leidensweg er begleitet. Hiob ist Schtetl- und Großstadterzählung in einem, Auswanderergeschichte und Familiendrama, Märchen und Mythos.
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