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Eine Familie

Regie: Alvis Hermanis
Bühnenbild: Monika Pormale
Kostüme: Rudolf Bekic
Licht: Felix Dreyer
Dramaturgie: Klaus Missbach
Musik: Anna Starzinger

Spieldauer: 4 Stunden 45 Minuten; Pausen: 2

Eine Familie in Amerikas tiefster Provinz, im Osage County, Oklahoma, wo die Prärie nicht nur eine Landschaft ist, sondern auch ein seelisches Leiden, ein Bewusstseinszustand wie der Blues.

Beverly Weston, Alkoholiker, ehemaliger Schriftsteller und pensionierter Professor der Tulsa University, verschwindet und bringt sich um. Die erwachsenen Töchter kommen mit und ohne Männer auf den Westonschen Familiensitz, um ihrer krebskranken und tablettensüchtigen Mutter Violet beizustehen. Doch aus dem traurigen Anlass wird eine Schlammschlacht familiärer Konflikte, mit Tränen und Versöhnungen, loderndem Hass, Schreikrämpfen, physischer und psychischer Gewalt, Lügen und Wahrheiten, die keiner hören will. Violet rechnet mit ihren Töchtern ab und diese mit ihrer Mutter. Schritt um Schritt werden in dem Hauen und Stechen alte Geheimnisse gelüftet und Lebenslügen entlarvt. Ein Familienclan zerstört sich selbst. Ganz am Ende bleibt nur Johnna, das schweigsame indianische Hausmädchen, das den amerikanischen Alptraum überlebt.

Tracy Letts zeichnet in "Eine Familie" das verstörende Bild einer Gesellschaft, die unter permanenter Selbstbetäubung steht, um sich ihr eigenes soziales und politisches Scheitern nicht eingestehen zu müssen. 2007 wurde das Stück in den USA mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Ausgezeichnet mit 2 Nestroy-Preisen 2010:
Alvis Hermanis für die Beste Regie und Kirsten Dene als Beste Schauspielerin.

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